Mittwoch, 14. September 2011

Donnerstag, 8. September 2011

Herr Bödefeld wandert im Bergischen Land: Von Olpe durch das Olpebachtal nach Sülze

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Vergangene Woche sind Bödi und ich fremdgegangen bzw. vielmehr alleine gegangen. Wir hatten bereits Urlaub, unser dritter im Bunde allerdings noch nicht. Deshalb hatte ich mir eine Strecke ausgesucht, die wir fast genau so schon einmal gegangen sind. Heute wollte ich die Wegbeschreibung eines anderen Wanderführers ausprobieren.

Eigentlich ist die geplante Strecke nur 11 km lang. Tatsächlich sind Bödi und ich dann 5 Stunden und 20 km später wieder zu Hause eingetrudelt. Zuerst dachte ich mir: Kürten-Olpe ist nicht weit weg, da fährst Du nicht mit dem Auto, kannst Du auch zu Fuß hingehen. Unterwegs war ich dann mit der Streckenführung nicht einverstanden und bin lieber einen Höhenweg mit Rundum-Panorama-Blick gegangen, statt mitten durch den Ort.

Herr Bödefeld steckt am Vormittag noch voller Elan:



Die Wegbeschreibung stammt aus dem dumont-aktiv Wanderführer "Wandern im Bergischen Land". Geht gar nicht. Nicht weil sie so unverständlich oder falsch geschrieben wäre, nein, die Wegführung war streckenweise einfach gefährlich und das auch noch total überflüssigerweise, weil es jedes mal gemütliche und sichere Alternativen gegeben hätte. Meiner Meinung nach haben Streckenabschnitte an viel befahrenen Landstraßen ohne Gehweg oder Seitenstreifen in solch einem Wanderführer nichts verloren.




Wer gestern Abend "Mord mit Aussicht" in der ARD geschaut hat, wird vielleicht auf dem unteren Bild die Kirche wieder erkennen, vor der der Pfarrer gestern seine Möhrchen aus der Erde gebuddelt hat. Überhaupt wurden viele Motive der Serie, die ja in der Eifel spielt, im Oberbergischen gedreht.



An der Hermannsquelle in Kohlgrube waren wir doch schon mal:

Herr Bödefeld mit 27 Monaten

Herr Bödefeld mit 20 Monaten

Herr Bödefeld mit 16 Monaten

Das Olpebachtal ist während der Wanderung eigentlich kaum zu sehen, nur selten gibt der dichte Wald den Blick auf die Feuchtwiesen frei.



Nachdem mir der Weg nach Kürten-Sülze entlang der Landstraße zu gefährlich erschien, sind wir querfeldein über Weiden gelaufen, unter Stacheldrahtzäunen durchgekrochen und durchs Unterholz marschiert. Bödi ist auch nach mehreren Stunden immer noch energiegeladen, während ich mich die Wiese hochschleppe.


Herr Bödefeld muss im Schatten warten, während ich eine geeignete Stelle im Zaun suche.


Kurzer Blick zurück: bleibt der Hund auch tatsächlich liegen?



Ich gucke auf gar keinen Fall in die Kamera, nur weil DU das gerade willst. Da kannst Du mich locken, wie Du willst!


Na gut!







K & K
Vorne Kuh, hinten Kürten





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Mittwoch, 7. September 2011

Herr Bödefeld wandert im Bergischen Land: Von Ründeroth auf die Hohe Warte und zum Haldy-Turm

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Begleitet von wackeligen Wetterprognosen haben wir Herrn Bödefeld in das Böde-Mobil gepackt und sind nach Ründeroth gefahren. Dort hatten wir uns vorgenommen auf einer 12,5 km langen Strecke die beiden Aussichtstürme des Ortes zu erklimmen.


Geparkt haben wir am alten Freibad, nach einem kurzen Spaziergang durch den kleinen Kurpark, an einer der beiden Kirchen sowie am Bahnhof entlang, marschieren wir steil bergauf durch ein Wohngebiet und schließlich über breite Forstwirtschaftswege hoch auf die Hohe Warte.





Der Aussichtsturm auf der Hohen Warte


Ein Sendemast des WDR


Den ersten Teil des Turms darf Bödi mit besteigen, auf der Hälfte muss er mit Thorsten warten.



Aber auch auf halber Höhe ist die Aussicht nicht schlecht:





Icxh hätte ja nicht geglaubt, dass ich das noch mal schreibe, aber auf dem Weg runter zur Agger hätte man beim Abstieg wirklich gut Stöcke gebrauchen können. Der Weg ist stellenweise sehr steil, Steine und Wurzeln auf manchen Pfaden so glitschig, dass ich so manches mal weg gerutscht bin. Also: auf jeden Fall festes Schuhwerk mit einem guten Profil und Trittsicherheit mitbringen.

Viele Kilomter später, nach dem Abstieg, einem kurzen Besuch beim Heimspiel des TSV Ründeroths, der Überquerung der Agger und einer Wanderung entlang des Walbachs sind wir an der Aggertalhöhle angekommen.
Sie ist mit einer Länge von 1000 Metern die Längste im Rheinland, für uns an diesem Tag aber leider verschlossen.




Der Haldy-Turm liegt in einem Naturschutzgebiet und wurde 1903 von dankbaren Ründerother Einwohnern zu Ehren ihres Landrats errichtet. Das würde ich heute mal zu gerne sehen: zufriedene Bürger, die ihren Politiker solch ein Denkmal setzen.





Unten im Tal steht das Böde-Mobil


Der linke Berg (oder vielmehr: die linke Erhebung) ist die Hohe Warte, da kommen wir gerade her:


Kurz vor der Heimreise ist ein Bad in der Agger natürlich noch Pflicht.
Obwohl Bödi wirklich wasser-narrisch ist, traut er sich nicht zu schwimmen. Schade.


Über die Brücke geht's zurück zum Parkplatz, zurück nach Hause auf die Couch!


Eine gute Wegbeschreibung zu dieser Runde findet sich im Wanderführer "Wandern im Bergischen Land" aus dem dumont aktiv - Verlag.

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