Mittwoch, 7. September 2011

Herr Bödefeld wandert im Bergischen Land: Von Ründeroth auf die Hohe Warte und zum Haldy-Turm

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Begleitet von wackeligen Wetterprognosen haben wir Herrn Bödefeld in das Böde-Mobil gepackt und sind nach Ründeroth gefahren. Dort hatten wir uns vorgenommen auf einer 12,5 km langen Strecke die beiden Aussichtstürme des Ortes zu erklimmen.


Geparkt haben wir am alten Freibad, nach einem kurzen Spaziergang durch den kleinen Kurpark, an einer der beiden Kirchen sowie am Bahnhof entlang, marschieren wir steil bergauf durch ein Wohngebiet und schließlich über breite Forstwirtschaftswege hoch auf die Hohe Warte.





Der Aussichtsturm auf der Hohen Warte


Ein Sendemast des WDR


Den ersten Teil des Turms darf Bödi mit besteigen, auf der Hälfte muss er mit Thorsten warten.



Aber auch auf halber Höhe ist die Aussicht nicht schlecht:





Icxh hätte ja nicht geglaubt, dass ich das noch mal schreibe, aber auf dem Weg runter zur Agger hätte man beim Abstieg wirklich gut Stöcke gebrauchen können. Der Weg ist stellenweise sehr steil, Steine und Wurzeln auf manchen Pfaden so glitschig, dass ich so manches mal weg gerutscht bin. Also: auf jeden Fall festes Schuhwerk mit einem guten Profil und Trittsicherheit mitbringen.

Viele Kilomter später, nach dem Abstieg, einem kurzen Besuch beim Heimspiel des TSV Ründeroths, der Überquerung der Agger und einer Wanderung entlang des Walbachs sind wir an der Aggertalhöhle angekommen.
Sie ist mit einer Länge von 1000 Metern die Längste im Rheinland, für uns an diesem Tag aber leider verschlossen.




Der Haldy-Turm liegt in einem Naturschutzgebiet und wurde 1903 von dankbaren Ründerother Einwohnern zu Ehren ihres Landrats errichtet. Das würde ich heute mal zu gerne sehen: zufriedene Bürger, die ihren Politiker solch ein Denkmal setzen.





Unten im Tal steht das Böde-Mobil


Der linke Berg (oder vielmehr: die linke Erhebung) ist die Hohe Warte, da kommen wir gerade her:


Kurz vor der Heimreise ist ein Bad in der Agger natürlich noch Pflicht.
Obwohl Bödi wirklich wasser-narrisch ist, traut er sich nicht zu schwimmen. Schade.


Über die Brücke geht's zurück zum Parkplatz, zurück nach Hause auf die Couch!


Eine gute Wegbeschreibung zu dieser Runde findet sich im Wanderführer "Wandern im Bergischen Land" aus dem dumont aktiv - Verlag.

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1 Kommentar:

  1. Ein toller Marsch - aber wohl auch ganz schön anstrengend!
    LG, Enya

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