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Sonntag, 1. April 2012

Herr Bödefeld ist Papa geworden

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Wieder einmal war es lange ruhig um uns, aber es ist auch so manches passiert, was unser Leben durcheinander gewirbelt hat.

Die wichtigste Neuigkeit vorneweg: Bödi ist Papa geworden!

Das ganze kann man nur ganz klar als Unfall deklarieren, also eine Oooops-Schwangerschaft.
Ich habe hier im Blog ja schon einmal darüber berichtet, dass viele Hundehalter mit ihren heißen Hündinnen in unsere Gegend kommen, weil man hier relativ weit ab vom Schuss ist und wenig Menschen (und Hunden) begegnet. Dennoch erwarte ich allerdings von Hünndinnen-Haltern, dass sie ihre Damen an der Leine halten.

Der Halter von Evi (das ist der Name der Auserwählten) hielt das nicht für nötig .... wir begegnen uns also auf einem Feldweg in der Nachbarschaft, Bödi auch unangeleint und dann kam es, wie es kommen musste - so schnell konnten wir gar nicht gucken und Amors hatte seinen Pfeil bereits abgeschossen und mitten ins Schwarze getroffen.

Die Folgen des Unfalls konnten wir wenige Wochen später auf dem Ultraschallbild bewundern und Mitte Februar war es dann so weit: Evi und Bödi wurden Eltern von einem kleinen Rüden. Wir haben den kleinen Mann nach meinem Opa Alois benannt. Der kleine Wutz ist ganz schön keck und hält seine Mami und deren Menschen ganz schön auf Trab.

Alois, oder wie wir hier im Bergischen sagen: Allwiss wird zukünftig weiter bei seiner Mama leben, aber da wir nicht so weit voneinander weg wohnen, werden Bödi und wir ihn ganz bestimmt gaaanz oft besuchen.

Und nun das wichtigste, auf das Ihr bestimmt alle schon sehnsüchtig wartet: ein Bild von unserem kleinen Alois (Evi ist übrigens ein Chinese Crested Dog):



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Samstag, 10. Dezember 2011

Herr Bödefeld am 10. Dezember 2011

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Wir sind heute morgen alle noch ein bißchen müde und kommen noch nicht richtig in die Gänge....

Wir sind aber nicht zu müde, um die frohe Botschaft zu verkünden: wir haben Herrn Bödefeld spontan umgetauft in "Onkel Bödi", denn Bödis Schwester Hermine hat 10-fachen Nachwuchs bekommen! Ab sofort bevölkern 10 fauve Landbären das kleine Landhaus von Tanja & Friedel.

Onkel Bödi und wir wünschen der jetztigen Großfamilie ganz viel Spaß und eine tolle Zeit mit den kleinen Wuschels!

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Sonntag, 15. Mai 2011

Herr Bödefeld und das erste Mal

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Wir melden uns zurück aus dem Urlaub, aber dazu später mehr, denn heute habe ich etwas Zeit, um von den vielen ersten Male des kleinen, großen Bödefelds zu erzählen, die es dieses Jahr bereits gegeben hat.


* Das erste Mal auf drei Beinen gepinkelt / markiert *
Wir hatten ja schon gedacht, das gibt gar nix mehr mit dem Im-stehen-Pinkeln und Herr Bödefeld wird sich ewig hin hocken wie ein Mädel (ich hätte mich nicht beschwert!), aber mit 21 Monaten hat er dann doch versucht, ab und an das Bein zu heben. Zuerst brauchte es noch die Unterstützung der Schneehaufen am Straßenrand, aber nach ein paar Wochen üben, klappte es auch ohne Abstützen und Umkippen.
Und dann ging es los, dem jungen Mann klar zu machen, dass er ja nicht alles anpinkeln darf, was ihm so in den Sinn kommt. 2 Mal hat er versucht, den Müllsack der Nachbarin zu markieren, das habe ich Bödi daraufhin so vehement verboten, dass er sich erst Mal lange Zeit nicht getraut hat, überhaupt irgend etwas zu markieren.
Sparsam geschaut hat Herr Bödefeld auch, als wir uns darüber unterhalten haben, dass es mir egal ist, wenn andere Hundebesitzer ihre Vierbeiner Parkbänke, Autos, Laternen und Häuserfassaden anpinkeln lassen, er darf es trotzdem nicht. Ich krieg Blutdruck, wenn ich mir die Fassaden der alten Gebäude anschaue, die oftmals aus Bruchsteinen oder Bergischer Grauwacke bestehen und von Hunde-Urin arg angegriffen werden. Das ist Sachbeschädigung und geht gar nicht.
Als ich vor wenigen Wochen eine Kollegin darauf angesprochen habe, dass ich es mehr als daneben finde, dass ihr Hund die Blumentöpfe unseres Arbeitgebers anpinkelt, bekomme ich zur Antwort: Das muss so sein, der muss doch sein Revier hier abstecken. Sprachlos: ich.

* Das erste Mal abgehauen*
Jawohl ja! Das erste und letzte Mal und war auch eigentlich gar nicht weit, überrascht war ich aber schon!
Wir stellen uns vor: Januar, eisige Kälte, wahnsinnig hoher Schnee draußen, dicke Eisplatten auf der Straße vor dem Haus. Ich stecke mir gerade eine Scheibe Toast in den Toaster, als der Hund meint, er müsse JETZT und SOFORT und UNBEDINGT raus (der weiß ganz genau, dass ich kalten Toast hasse!).
Ich gehe also mit ihm raus auf die Straße.
Sein Outfit am frühen Morgen: Halsband und Leine.
Mein Outfit zu dieser noch unchristlichen Zeit: Schlafanzug und Schluffen.
Der Hund verrichtet sein Geschäft, stellt plötzlich die Ohren nach vorne, bellt wie von Sinnen und zieht Richtung Wald. Ich lasse die Leine los (wir erinnern uns an Eisplatten und meine Pantoffeln) und der Hund rast Richtung Wald. Er stoppt, wechselt die Richtung und macht sich aus dem Staub in Richtung der nächsten Ortschaft.
Ich schlurfe, immer noch in Schluffen, und einem Gewand, dass nicht für die Öffentlichkeit gedacht ist hinterher. Nach mehreren hundert Metern kann ich den Schuft einholen, der mir bereits wieder entgegen trottet. Fast wieder zu Hause angekommen, überholt mich das Auto der Nachbarin aus dem nächsten Ort, die pfeifenderweise nach ihrem Rüden Ausschau hält.
War ich doch schon wieder versöhnt mit unserem Bödelchen - es lag wohl Liebe in der Luft!


* Das erste Mal gegrinst *
Herr Bödefeld kann grinsen und das nicht zu knapp!
Leider kann ich hier nicht mit einem Fotobeweis aufwarten, da Bödi uns meistens zur Begrüßung angrinst, wenn wir nach Hause kommen und ich dann in der Regel die Knipse natürlich nicht parat habe. Anfangs dachten wir, wir hätten uns getäuscht / geirrt, als er uns seine Kauleiste in voller Pracht präsentierte und ein bißchen gruselig schaut das schon aus, aber mit der Zeit zeigte er dieses Verhalten immer öfter, gepaart mit heftigen Schmuseattacken.
Und obwohl Bödi Freunde und Familie immer sehr stürmisch und herzlich begrüßt, spart er sich sein Lachen für Herrchen, Frauchen und die nette Nachbarin auf, die a) so wahnsinnig gut hinter den Ohren kraulen kann und b) öfter Frolic in den Taschen hat, worauf er ja bei uns verzichten muss.
Ein schönes Bild von einem lachenden Dalmatiner, bei denen das Grinsen nicht unüblich ist, gibt es hier.
PS: Ich meine, mich zu erinnern, dass Bödis Mama Freya ihre Menschen auch zur Begrüßung anlacht. Scheint also in der Familie zu liegen. :)

* Das erste Mal Geschichten von Herrn Bödefeld live on stage! *
Anfang des Jahres ging es hier ja sehr ruhig zu. Das lag unter anderem auch daran, dass ich schwer beschäftigt war mit den Proben für ein 20-Minütiges Karnevalsstück, in dem Herr Bödefeld eine nicht unerhebliche Rolle gespielt hat.
Raus aus dem Internet und rauf auf die Bühne!
Hundehaltung hier auf dem Land ist ... "anders".
In einem Ort, in dem der Großteil der Hundebesitzer noch nicht einmal mit ihren Vierbeinern spazieren geht, fällt frau natürlich auf, wenn der Wuschel nicht nur seine eigene Tiefkühltruhe besitzt, Regenmantel trägt und eigens Bildungsurlaub für den Hund gebucht wird.
Und da man sich niemals selber zu ernst nehmen sollte, haben wir in diesem Stück die kleinen und großen Marotten unserer Hundehaltung auf die Spitze getrieben und vor Publikum aufgeführt. Schön war's.
Herr Bödefeld wurde übrigens auf der Bühne durch eine Double aus Plüsch ersetzt.
Vielleicht reiche ich mal ein Video nach, ich muss aber erst die anderen Mitwirkenden um Erlaubnis fragen!

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Mittwoch, 27. April 2011

Herr Bödefeld und der Welpenalarm

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Im Dezember 2010 sind 11 kleine Briards im wilden Weidenwald gelandet.
Offiziell heißt es ja "J-Wurf", aber wer will denn so kleinkariert sein: im heutigen Internetzeitalter, bei gleicher Mama und gleichem Papa wie Bödis Wurf- seien wir doch mal ehrlich: das ist der H-Wurf 2.0 !


Im Februar haben wir uns dann in's Bödemobil gesetzt und sind nach Neusorg gedüst zum Babywatching.


Hach, da wurden Erinnerungen wach. Heute können wir uns kaum noch daran erinnern, wie ein Leben ohne DAS BÖDI war und die Erinnerungen an die erste Zeit mit Klein-Bödi sind auch schon (Gott sei Dank) leicht verschwommen. Das war nicht immer nur Zucker, für uns nicht und für ihn mit uns bestimmt auch nicht. Dafür wurde es bis heute immer schöner, je länger und besser wir uns kennen!!!
Meine Mutter hat mich letztens noch daran erinnert, dass ich Bödi in den ersten Wochen mehrmals angedroht habe, ihm ein Bahnticket nach Neusorg zu kaufen :) Kann ich mich gar nicht mehr daran erinnern. ...


Woran ich mich aber noch sehr gut erinnere, ist der Umstand, dass mir vieles so wahnsinnig anstrengend und stressig vorgekommen ist. Meine Hundebüchersammlung geht langsam auf eine dreistellige Zahl an: Ernährung, Erziehung, Verhalten, Rassen, Krankheiten etc pp - ich habe aber einfach keins gefunden, in dem steht, wie man denn nun seinen Haushalt mit einem kleinen, sehr willensstarken Welpen auf die Reihe kriegt. Ich war wirklich fassungslos, dass es so was nicht gab. Kein Witz, ich hielt das damals ehrlich für eine riesige Marktlücke.


Bevor wir Bödi hatten, habe ich so manche Mutter, die ihr erstes Kind bekommen hat belächelt. Ein Beispiel: Bekannte xy beschließt mit ihrem Baby ihre Mutter für ein paar Stunden zu besuchen. Besagte Bekannte fährt wie wir einen Kastenwagen. Und eben dieses Auto hat sie damals für den Besuch bis unters Dach mit Zeug vollgestopft. Ich war fassungslos, wie man für die paar Stunden auf die Idee kommt, seinen gesamten Hausrat mitzuschleppen. Was kann so ein Baby denn schon alles so brauchen, hab ich mir gedacht. Tja.

Hochmut kommt vor dem Fall.


Klein-Bödi zieht bei uns ein und wir besuchen für ein paar Stunden Thorstens Eltern. Den Rest der Geschichte kann man sich an dieser Stelle ja fast schon denken...

Was haben wir nicht alles mitgeschleppt:
1. eine Picknickdecke mit wasserabweisender Unterseite
2. aber der Hund braucht doch auch eine weiche Kuscheldecke, die außerdem auch noch nach Mama riecht, also Schmusedecke muss ebenfalls mit
3. der Hund brauch ein Spielzeug während wir bei der Schwiegermutter einen Kaffee trinken
4. + 5. + 6. aber vielleicht mag er genau dieses Spielzeug nicht, also muss eine Auswahl mit!
7. was zum Kauen brauch der doch auch, wegen der Zähne und so
was mag er wohl a liebsten? Also muss auch hier eine ganze Kollektion mit: 8. + 9.+ 10.
11. Autogeschirr muss natürlich mit
12. für den Garten reicht aber ein Halsband
13. die Leine natürlich nicht vergessen
14. zur Vorsicht nehmen wir aber besser auch noch die Schleppleine mit
15. Kotbeutel
16. Bürste - man muss den kleinen Hund doch unter angenehmen Umständen an das Bürsten gewöhnen
17. Wassernapf - ganz wichtig!
18. ohje, der Hund muss doch noch 5x täglich was fressen, also auch den Fressnapf miteingepackt
19. + 20. + 21. Der Hund hat mal wieder Durchfall, also gekochter Reis, gekochtes Huhn und ein Töpfchen Hüttenkäse nicht zu Hause vergessen
22. Hochsommer! Vielleicht trifft Bödi im Garten auf eine Zecke, wir müssen eine Zeckenzange mitnehmen
23. Wo ist doch gleich die Nummer des Tierarztes, man weiß ja nie, ob nicht was passiert...

Leute, kein Witz - das ist tatsächlich so passiert. Das ist nur eine spontane Liste der Dinge, die wir im Bödemobil angekarrt haben, vielleicht fällt mir noch mehr ein, wenn ich noch länger drüber nachdenke.


Heute reisen wir mit weniger Gepäck zu unseren Familien, was aber auch nicht unerheblich daran liegt, dass unsere Mütter mit den wichtigsten Utensilien längst selber ausgestattet sind.


Jetzt Ende April wohnen die kleinen J-Briards natürlich schon längst bei ihren neuen Familien und ich habe auch schon ein bißchen was gehört, wie es ihnen dort so ergeht und vieles davon kommt uns wahrlich bekannt vor :) Wir sind schon sehr gespannt darauf, wie sie sich so entwickeln und wer wohl dem großen Bruder Bödi am ähnlichsten sieht!


Ich schwelge noch ein bißchen in Erinnerungen, während Bödi wie seine jüngeren Geschwister auf den Bildern seinen Schönheitsschlaf hält.



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Freitag, 8. Oktober 2010

Herr Bödefeld im Bildungsurlaub: Körperspracheseminar

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Nachdem wir gerade schon mal da waren und es ja nie verkehrt sein kann, noch etwas dazu zu lernen, haben wir unsere letzten Groschen zusammengekratzt und direkt noch ein Seminar bei Nadine Matthews zum Thema Körpersprache hinten dran gehangen. Sogar das Wetter war einen Ticken besser.


Nach einem Vormittag Theorie über canine Körpersprache haben wir am Nachmittag des ersten Tages versucht mittels unserer menschlichen Körpersprache fremde Hunde zu stoppen.
Das hat richtig Spaß gemacht. Hier seht Ihr mich und Briard Legolas.
Ich steh im Tor, Legolas auf der einen Seite, sein Frauchen steht auf der anderen Seite des Tores und ruft ihren Hund. Meine Aufgabe war es, ihn nicht durchzulassen. Hat auch gut geklappt.


Mensch, der hat mir aber seine hübschen weißen Beißerchen gezeigt, ich bin aber standhaft geblieben. Als ich dann zu seinem Frauchen durchgelassen habe, hat er mir aber noch empört nachgebellt. Recht so!


Herr Bödefeld und seine Schwester Hanny:



Hier wird die Aufgabe schon deutlich schwerer: ich soll den Hund auf freiem Feld stoppen.


Hat auch im dritten Anlauf nicht geklappt :)


Auch Carola hatte bei Bödi keine Schnitte:


Am zweiten Tag ging es unter anderem auch darum, den Hund mittels Körpersprache wegzuschicken oder bei sich zu behalten, Schicken auf Gegenstände oder Leckerli, Verweisen von Gegenständen usw.
Wir haben von diesem Seminar sehr viel mitgenommen, fleißig "Angebote" geübt und hoffen dadurch in unserer Kommunikation eindeutiger und verständlicher für unseren Wuschel zu sein.
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Donnerstag, 7. Oktober 2010

Herr Bödefeld im Bildungsurlaub: Rückrufseminar

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Ende August waren wir ja unterwegs Richtung Südosten in den Bayerischen Wald. Der eigentliche Plan war ja, die Unwetter im Bergischen hinter uns zu lassen - hat nicht ganz geklappt. Es hat die meiste Zeit gegossen wie aus Kübeln, nicht so schön, wenn man ein Hundeseminar gebucht hat.

Das eigentliche Thema war der zuverlässige Rückruf unserer Hunde. Für uns hat sich aber noch eine ganz andere Baustelle eröffnet: die Anwesenheit so vieler anderer Hunde und unsere eigene Anspannung haben Herrn Bödefeld ganz schön gepusht und er hat seine Aufregung lautstark kund getan. Bödi wurde zu Recht ein gewisser Hang zur Hysterie bescheinigt und in diesem Zustand ist er nur schwer zu beruhigen.

Für uns war noch mal wichtig mitzunehmen, dass Bödi ein Hund ist, der ganz klare Regeln und Struktur braucht, um sich nicht in seiner Umwelt zu verlieren. Bisher kannten wir sein aufgeregtes Aufdrehen nur von Seminaren, Ausstellungen oder der Briard-AG - Orte, wo er (für ihn ungewohnt) vielen Hunden begegnete. Im Alltag hat er sich bisher als ein zwar sehr temperamentvoller, aber auch umweltsicherer und ausgeglichener Hund gezeigt.

Falsch gedacht, denn wenige Tage nachdem wir wieder zurück zu Hause waren, hat der Umstand, dass wir in einem Nadelwald den versperrten Weg verlassen mussten zu einem hysterischen Anfall bei Herrn Bödefeld geführt. So viele Ästchen und Stöckchen im Fell - das ging gar nicht. Davon gibt es sogar Bilder - in einem späteren Beitrag werde ich sie mal zeigen.

Abere zurück zum Seminar. Da das Wetter so mies war, habe ich unsere Kamera gar nicht erst ausgepackt. Gott sei Dank hat Marianne in den Regenpausen blitzschnell reagiert, die Kamera gezückt und uns diese schönen Bilder überlassen. Herzlichen Dank dafür, besitzen wir doch jetzt endlich mal ein paar Äktschon-Fotos von Herrn Bödefeld!

Das sind Heike und Bödis Schwester Hanny, für die wir unser Böde-Mobil in ein Hanny-Taxi umgebaut haben. Die beiden haben sich vom Wetter nicht die Laune verhageln lassen!


Typisch Bödi: Für die Einzelübung von der Leine gelassen ist nicht etwa Konzentration angesagt, statt dessen wird erstmal umher geflitzt!!


Ich will Spaß - ich geb Gas!


Wie jetzt üben? Näää!


Na wenn's denn sein muss.


Rückruf vom Würstchen:


Orientierung am Menschen und nicht an der Wurst


Elke bemüht sich, Bödi zu verführen


Briards so weit das Auge reicht


Geleitet wurde das zweitägige Seminar von Nadin Matthews.
Auch wenn das Wochenende wahnsinnig anstrengend und auch zum Teil frustierend war, wenn man immer derjenige ist, dessen Hund aus dem Rahmen fällt - so haben wir doch (hoffentlich!) viel gelernt. Wieder zurück zu Hause war der praktische Nutzen des Rückruf-Seminars aber noch nicht festzustellen - ganz im Gegenteil wurde es erst mal noch schlimmer! Vielleicht ist das wie bei der homöopathischen Erstverschlimmerung, vielleicht lag es aber auch daran, dass wir und die Rehe hier in der Nachbarschaft uns quasi gegenseitig auf die Füße getrampelt sind, so vielen sind wir tagtäglich begegnet.

Trotzdem hat es viel Spaß gemacht, das Wochenende war sehr informativ und wir haben uns sehr gefreut Bödis Hundefamilie und ihre Menschen wieder zu sehen!


Es ist noch ein weiter Weg - gehen wir's an!


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Donnerstag, 22. Juli 2010

Herr Bödefeld ist wieder zu Hause

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Die schlechte Nachricht zuerst:
Herr Bödefeld ist also wieder zu Hause (nein, das ist noch nicht die schlechte Nachricht!!!). aber das Unwort des Tages lautet Aspirationspneumonie.

Unser Bussibär ist wieder bei uns. Am Dienstag Nachmittag konnten wir ihn aus der Tierklinik abholen. Kaum waren wir Behandlungszimmer zum Entlassungsgespräch angekommen, erlebten wir auch schon Bödi in Reinkultur: Durch eine zweite Tür im Behandlungsraum konnten wir auf einen langen Flur schauen, in dem die Hunde mit ihren Pflegern warten, die in Kürze von ihren Besitzern abgeholt werden. Auf einmal flitze ein fauver Briard in einem Affenzahn mit wehender Leine den Flur entlang, einige Sekunden später folgte eine atemlose Tierarzthelferin die laut rief: Stop! Stehen Bleiben! Halt! Tja, das war der Aufritt Bödi! :)

Die Wiedersehensfreude war später natürlich auf beiden Seiten seeeeehr groß. Der arme Hund konnte sich gar nicht entscheiden, ob er zuerst Herrchen oder Frauchen anspringen sollte und hüpfte wie ein wildes Känguru durch das Wartezimmer. Und was hat er sich gefreut, als er unser Auto gesehen hat! Ich dachte immer Bödi, könnte gar nicht soooo gut gucken, aber unser Böde-Mobil hat er schon von weitem gesehen und gezogen wie ein Ochse. Wir konnten gar nicht so schnell gucken, da sprang er schon auf die Rückbank - keine Chance, das Autogeschirr anzuziehen!

Wir waren sehr, ser happy, aber zu Hause angekommen, machte sich doch leider schnell wieder Sorge breit. Herr Bödefeld keuchte, hustete, räusperte sich und klang einfach wie ein langjähriger Kettenraucher. Bei der Untersuchung bei unserem Haustierarzt am Mittwoch hat sich leider herausgestellt, dass die Lunge sich nicht so gut anhört. Bei dem stundenlangen Versuch, zu erbrechen ist wohl Schleim/Wasser/Speichel in der Lunge gelandet. Heute werden wir ihn wieder vorstellen und ggf. ein Röntgenbild von der Lunge machen lassen.

Aber ich bin eigentlich sehr optimistisch. Bödi scheint sehr gut auf das Breitbandantibiotikum anzusprechen. Mittwoch hat er schon deutlich weniger gehustet als Dienstag. Sind wir in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch noch mehrmals aus dem Bett gefallen von seinen Keuschattacken, war die letzte Nacht ganz ruhig und wir haben alle durch geschlafen!

Ich bin total erleichtert und ein bißchen stolz, wie tapfer der kleine Mann die unzähligen Untersuchungen und Behandlungsmaßnahmen weg gesteckt hat. In seiner Welpen- und frühen Junghundzeit waren Tierarztbesuche (wegen Lappalien) ein kleines Drama und Bödi hatte sich damals wirklich nicht als Held präsentiert. Doch Bindung und Vertrauen zu uns sind mit der Zeit gewachsen und er hat sich jetzt wirklich gut gehalten. Das viele Üben von Tierarztbesuchen mit der Hundetrainerin (und auch das Ringtraining für Ausstellungen!) haben sich echt ausgezahlt und Bödis ruhige Art hat vieles erleichtert. Das Rasieren, die Zugänge, Infusionen, viele, viele Spritzen, die orale Eingabe von Kontrastmittel, die unzähligen Röntgenaufnahmen- Herr Bödefelds Kooperationsbereitschaft war total toll! Hätte ich ehrlich nicht erwartet.

Was mich aber ein bißchen nachdenklich macht: ist das überhaupt Bödi, den wir da mit nach Hause genommen haben???!!!
Dieser Hund frißt auf einmal wie ein Scheunendrescher und hat scheinbar immer Hunger! Jedem der uns persönlich kennt, hängen schon die ewigen Klagelieder zum Hals raus, dass unser Hund sich nicht für Futter intressiert, noch nie gut gefressen hat etc pp. Jetzt stürzt er sich auf seine (zugegebenermaßen kleinen) Portionen, läuft im Laufe des Tages immer wieder am Futternapf vorbei und schaut, ob er sich nicht doch durch Zauberkraft wieder von selbst befüllt hat, versucht vom Tisch zu stehlen und hat sogar schon mehrmals Nachbarn besucht, die draußen gegessen haben, um dort an der Mahlzeit teilzunehmen. Ich erkenne diesen Hund nicht wieder! Vielleicht liegt es am Antibiotikum, ich habe schon letztes Jahr die Erfahrung gemacht, dass er damit guten Appetit entwickelt. Vielleicht hält er es auch wie Briard Emil und möchte nun immer gekochtes Fleisch zu sich nehmen.

Aber es gibt auch ein eindeutiges Indiz, dass es sich wohl doch um Herr Bödefeld handelt. Denn was hat er als allerallererstes getan, als sich zu Hause die Wohntungstür geöffnet hat - na klar: er ist als erste Amtshandlung ins Badezimmer marschiert und hat sich in die Dusche geschmissen!

Ach, ich hab noch so viel zu erzählen, aber jetzt muss ich mich auf den Weg machen, um Geld für Bödis Kurzurlaub in der Klinik zu verdienen :) Bödi muss mit, er hat nämlich keinen gelben Schein bekommen :)

Vielen Dank an alle, die mir geschrieben oder kommentiert haben und hier zu Hause das Telefon nicht haben still stehen lassen. Schön, dass es Euch gibt und Ihr an unser Bödelchen denkt.

Wir melden uns nach unserem Arztbesuch heute Nachmittag.

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Mittwoch, 14. Juli 2010

Herr Bödefelds Opa

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Oberaurach.

40° C im Schatten.

Die Sonne brennt.

Die Frisur sitzt!!!


Das ist Backboard "Rüdiger" von den Seebären, seines Zeichens Bödis Opa!!

Seit mehreren Jahren schwärme ich schon für diesen Rüden. Damals hätte ich mir auch nicht träumen lassen, dass einmal sein Enkel in meiner Dusche wohnen würde!

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Herr Bödefeld auf der Spezialzuchtausstellung der Landesgruppe Bayern 2010

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Bödis Herrchen und ich möchten uns ganz herzlich bei Christin Molitor und ihrem ganzen Helferteam für die liebevolle Organisation der Landesgruppen-Schau Bayern bedanken! Uns hat es auch dieses Jahr sehr gut gefallen auf dem Hummelhof und wir kommen gerne im nächsten Jahr wieder.

Herr Bödefeld freut sich natürlich am meisten über das tolle Spiel das er bekommen hat! Es wurde schon ausgiebig getestet und ist eine schöne Abwechslung bei diesen unglaublichen Temperaturen.


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Bis auf das letzte Bild stammen alle Fotos in diesem Beitrag von Marianne Happel.

Dienstag, 22. Juni 2010

Herr Bödefeld auf der 35. Clubschau in Gernsheim am Rhein (3)

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Hunde und Menschen sind sich ja nicht so unähnlich - am liebsten treten sie in Rudeln auf.
Das haben wir in Gernsheim auch getan.

Das ist Bödis Züchterin mit ihrem jüngsten Rudelmitglied Iroquesa Djamba vom wilden Weidenwald. Djamba wurde bester Jüngstenhund!


Hermine vom wilden Weidenwald hat in der Jugendklasse ein tolles V2 gemacht!



Bödis Mama Freya vom wilden Weidenwald hat in der Offenen Klasse ein V3 gemacht.


Da Vinci Tequiero vom wilden Weidenwald zeigt wie's geht und wurde zum dritten Mal bester Rüde aus CfH-Zucht!


Die Zuchtgruppe vom wilden Weidenwald:


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