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Wir bleiben thematisch beim schlechten Wetter. Die Hundestunde fand heute im Schneeregen statt.
Die Hunde waren trotzdem super drauf und haben gut mitgearbeitet, die kennen keine schlecht-Wetter-Pausen.
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Mittwoch, 5. Dezember 2012
Samstag, 1. Dezember 2012
Herr Bödefeld und der Jahresrückblick 2012
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Mit Bedauern habe ich festgestellt, dass ich 2012 hier so wenig wie noch nie gepostet habe.
Dabei war 2012 für uns und für Herrn Bödefeld total schön. Keine Katastrophen, keine schweren Krankheiten, weder bei Mensch noch Hund; wir haben viele schöne Momente zusammen erlebt und habenkein wenig Grund zum Klagen.
Herr Bödefeld wird (langsam) erwachsen
Wenn wir insgesamt auf das vergangene Jahr zurück schauen, stellen wirmit Erleichterung fest, dass unser Bödchen doch ein wenig "erwachsener" geworden ist. Das heißt z.B. dass er zumindest versucht, sich zurück zu nehmen und nicht jedem seiner, nicht immer von uns gern gesehenen Ideen, sofort und nachdrücklich nachkommen muss. Es fällt Bödi leichter, Grenzen zu akzeptieren und Befehle Signale umzusetzen, auch wenn ihm das gerade nicht in den Kram passt.
Herr Bödefeld und die Rehe
Damit uns aber nicht langweilig wird, hat er sein Jagdinteresse deutlich erhöht. Das bedeutet für ihn und für uns: vermehrtes Training und öfter an die lange Leine, so lange er nicht kapiert, dass nicht jede Wildspur es wert ist, umgehend verfolgt zu werden. Die heimische Fauna macht uns das nicht gerade leicht. Wie ich immer sage: kaum verlässt man das Haus, tritt man auch schon auf das erste Reh. er Wildbestand rund um unseren Ort ist - in meinen Augen - wirklich eine Plage. Es vergeht kein Spaziergang, bei dem wir nicht eine fast 2 stellige Anzahl an Rehen treffen. In den letzten Tagen ist auch wieder das wilde Rudel Muffel-Wild bei uns "hinterm Haus" und die kennen ja keine Scheu vor gar nix.
Das wettermäßig schlechte Frühjahr hat übrigens zu einem enormen Anstieg der Wildpopulation geführt, denn durch die späte Heuernte waren viele Rehkitze schon so weit entwickelt, dass sie nicht vom Mähdrescher getötet wurden. Die Jäger hingegen sehen das natürlich ganz anders, laut Radio Berg habe sich der Wildbestand hier im Bergischen nicht verändert. Die Pächterin des Jagdreviers, in dem wir leben behauptet angeblich sogar, es sei eine schlechte Pacht, da es hier kaum Rehe gebe. Kein Wunder liebe Jäger da draußen, ich seh euch auch immer nur mit dem Auto durch den Wald heizen, am liebsten würden Ihr doch aus dem Jeep raus auf das Wild feuern. Da würde ich als Bambi auch die Biege machen. Aber nun genug davon, man sieht: ich bin genervt vom Thema Rehe :)
Herr Bödefeld im Fußball-Europameisterschafts-Bootcamp
Unser kleiner (höhö) Bödibär ist ja nicht gerade bekannt dafür, nervenstark und besonders souverän zu sein, aber auch hier hat er gute Fortschritte gemacht. So manches Training hat Wirkung gezeigt und ein bißchen mehr Lebenserfahrung tut wohl auch ihr übriges.
Was Bödi gar gar gar nicht mag ist von Menschen verursachter Krach. Damit meine ich: lautes Schreien, Pfiffe, Klatschen usw. Ich weiß, dass Bödi im wilden Weidenwald super sozialisiert worden ist. Bei Happels ist immer was los, jede Menge Besuch, ob groß oder klein lernen die Welpen kennen und sie bekommen in den ersten 8 Lebenswochen alles an Reizen geboten, was man sich so denken kann. In den darauf folgenden 8 Wochen haben wir mit Bödi bei meiner Großfamilie gewohnt, wo auch noch viel Trubel und Action herrschte. Aber seitdem leben wir drei zusammen in einer recht abgelegenen Gegend, damals noch mit wenig Nachbarn und wenig, ich nenn' es jetzt mal "Umweltstress", halt ein beschauliches Landei-Leben. Bödis Herrchen und ich haben keine Kinder und auch sonst gehen wir nicht in einem temperamentvollen Tonfall miteinander um. Das ist meine Theorie, warum Bödi eher die leiseren Töne mag und auf laute Menschen einfach nicht so gut klar kommt.
Da wir hier aber nicht in einer Seifenblase leben, muss Hund auch mit schreienden Menschen zurecht kommen, ohne gleich in einen hysterischen Bell-Anfall zu verfallen. Und jetzt komm ich endlich zum eigentlichen Thema: diesen Sommer bot sich uns die ideale Gelegenheit, Bödi unter von uns kontrollierbaren Gegebenheiten an "Menschenlärm" zu gewöhnen:
Die Fußball-Europameisterschaft und die Nachbarschaft trifft sich zum Rudelgucken bei uns auf der Veranda!
Unsere Nachbarschaft, seit unserem Einzug hier, gar nicht mehr so klein, ist fast vollständig1. FC Köln- Fußballverrückt und lebt das auch leidenschaftlich, laut und ausdrucksstark aus. Genau das, was wir gebraucht haben!
Das erste Spiel verlief wie nicht anders zu erwarten: Bei jedem Tor oder jeder aufregenden Szene brüllte Herr Bödi los und wollte am liebsten die lautesten Fans maßregelnd anspringen.
Lange Rede kurzer Sinn: drei Wochen lang haben wir Bödi fast täglich mit Leckerlivollgestopft belohnt, wenn es irgendwie laut wurde, sei es beim Torjubel für deutsche Tore, bei Schmerzenslauten und seelischen Qualen bei deutschen Gegentoren oder wenn Schiri und Kommentator sowieso von nix ne Ahnung hatten.
Das Bödelchen lernte schnell und schon beim zweiten Spiel sprang er zwar in aufregenden Szenen auf, aber lediglich um erwartungsfroh bei mir seine Leckerli zu kassieren. Gegen Ende der Europameisterschaft hat Bödi der ganze Krach gar nicht mehr interessiert und er lag schlafend in einer Ecke und war nur froh, wenn ich ihn mit Belohnungshappen in Ruhe gelassen habe. Ansonsten fand er das Turnier glaub ich ganz toll, nach den Spielen lag er höchst zufrieden zwischen den vielen, vielen Beinen. Mitten drin statt nur dabei: ein Briard ist erst dann richtig zufrieden, wen jeder aufpassen muss, dass er nicht auf irgendein Hundekörperteil tritt, weil ein Bödi sich mitten in der Menge einfach am wohlsten fühlt.
Was wir bei dieser Gelegenheit auch trainiert haben ist das Mitgehen mit "Fremden". Bödi geht mit anderen Menschen nicht spazieren, noch nicht einmal mit meinen oder Thorstens Eltern, die nach uns seine engsten Bezugspersonen sind. Als er noch jünger war, ist er noch eher mal auf einen ganzen Spaziergang mitgegangen. Heute reichen ihm 50 Meter und 1 x Pinkeln, danach bewegt er sich keinen Meter weiter. Immerhin hat das Training ergeben, dass auch meine Nachbarin mit ihm vor die Türe gehen kann. Zumindest bis Bödi sich gelöst hat, war er mit seinem Geschäft fertig und sollte danach trotzdem noch weiter mitgehen, hat er sich aus dem Halsband gewunden und ist zurück nach Hause gelaufen, wo Frauchen und Herrchen nicht den Anfang der zweiten Halbzeit verpassen wollten.
Das ist also etwas, was ich auf jeden Fall mit unserem nächsten Hund von klein auf viel intensiver trainieren würde: das Spazierengehen mit anderen Leuten!!!
Herr Bödefeld und das ehemals leidige Thema: Fressen
Die Erfahrung hat uns also gelehrt: Gut Ding will Weile haben und bei einem Bödi lohnt sich ein langer Atem erst Recht.
Was hat uns Bödis Fressverhalten in den letzten Jahren für Nerven gekostet. Er wollte selten und wenn, dann wenig fressen, das was er gefuttert hat, hat er nicht vertragen und Bestätigung über Futter hat ihn auch nie sonderlich interessiert.
Heute frisst er meistens gut und vor allem regelmäßig. Was habe ich mich früher aufgeregt, wenn er tagelang sein Futter verweigert hat. Mit 3 1/2 Jahren frisst er endlich täglich, inklusive der ehemals ungeliebten Gemüseration im Futter, er findet Belohnungsleckerli gut und wartet sogar manchmal abends auf sein Futter. Das kannte ich ja so gar nicht bislang: ein Hund der in der Küche herumlungert und mich dabei beobachtet, was ich da so fabriziere - könnte ja etwas für ihn sein.
Jede Medaille hat ja so zwei Seiten: Früher konnte man Leckerli überall herumliegen lassen, alleine ist Bödi da nie dran gegangen. Heute verschwindet sowas spurlos. Erst neulich beim Bürsten des Hundes: es klingelt an der Türe, ich verlasse den Raum und als ich nur zwei Minuten später wieder komme ist die Belohnungstüte für gutes Betragen beim Unterwolle-Rauskämmen leer. Unfassbar, wenn wir nicht aufpassen, wird aus dem ja noch ein ganz normaler Hund!
Das soll es für erste Mal gewesen sein. Vielleicht folgt die Tage noch ein weiterer Teil des Jahresrückblicks 2012. Stay tuned!
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Mit Bedauern habe ich festgestellt, dass ich 2012 hier so wenig wie noch nie gepostet habe.
Dabei war 2012 für uns und für Herrn Bödefeld total schön. Keine Katastrophen, keine schweren Krankheiten, weder bei Mensch noch Hund; wir haben viele schöne Momente zusammen erlebt und haben
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| Bödi und seine Hundekumpels |
Herr Bödefeld wird (langsam) erwachsen
Wenn wir insgesamt auf das vergangene Jahr zurück schauen, stellen wir
| Bödi und seine Freundin Ines |
Herr Bödefeld und die Rehe
Damit uns aber nicht langweilig wird, hat er sein Jagdinteresse deutlich erhöht. Das bedeutet für ihn und für uns: vermehrtes Training und öfter an die lange Leine, so lange er nicht kapiert, dass nicht jede Wildspur es wert ist, umgehend verfolgt zu werden. Die heimische Fauna macht uns das nicht gerade leicht. Wie ich immer sage: kaum verlässt man das Haus, tritt man auch schon auf das erste Reh. er Wildbestand rund um unseren Ort ist - in meinen Augen - wirklich eine Plage. Es vergeht kein Spaziergang, bei dem wir nicht eine fast 2 stellige Anzahl an Rehen treffen. In den letzten Tagen ist auch wieder das wilde Rudel Muffel-Wild bei uns "hinterm Haus" und die kennen ja keine Scheu vor gar nix.
Das wettermäßig schlechte Frühjahr hat übrigens zu einem enormen Anstieg der Wildpopulation geführt, denn durch die späte Heuernte waren viele Rehkitze schon so weit entwickelt, dass sie nicht vom Mähdrescher getötet wurden. Die Jäger hingegen sehen das natürlich ganz anders, laut Radio Berg habe sich der Wildbestand hier im Bergischen nicht verändert. Die Pächterin des Jagdreviers, in dem wir leben behauptet angeblich sogar, es sei eine schlechte Pacht, da es hier kaum Rehe gebe. Kein Wunder liebe Jäger da draußen, ich seh euch auch immer nur mit dem Auto durch den Wald heizen, am liebsten würden Ihr doch aus dem Jeep raus auf das Wild feuern. Da würde ich als Bambi auch die Biege machen. Aber nun genug davon, man sieht: ich bin genervt vom Thema Rehe :)
| Bödi hat Witterung aufgenommen! |
Herr Bödefeld im Fußball-Europameisterschafts-Bootcamp
Unser kleiner (höhö) Bödibär ist ja nicht gerade bekannt dafür, nervenstark und besonders souverän zu sein, aber auch hier hat er gute Fortschritte gemacht. So manches Training hat Wirkung gezeigt und ein bißchen mehr Lebenserfahrung tut wohl auch ihr übriges.
Was Bödi gar gar gar nicht mag ist von Menschen verursachter Krach. Damit meine ich: lautes Schreien, Pfiffe, Klatschen usw. Ich weiß, dass Bödi im wilden Weidenwald super sozialisiert worden ist. Bei Happels ist immer was los, jede Menge Besuch, ob groß oder klein lernen die Welpen kennen und sie bekommen in den ersten 8 Lebenswochen alles an Reizen geboten, was man sich so denken kann. In den darauf folgenden 8 Wochen haben wir mit Bödi bei meiner Großfamilie gewohnt, wo auch noch viel Trubel und Action herrschte. Aber seitdem leben wir drei zusammen in einer recht abgelegenen Gegend, damals noch mit wenig Nachbarn und wenig, ich nenn' es jetzt mal "Umweltstress", halt ein beschauliches Landei-Leben. Bödis Herrchen und ich haben keine Kinder und auch sonst gehen wir nicht in einem temperamentvollen Tonfall miteinander um. Das ist meine Theorie, warum Bödi eher die leiseren Töne mag und auf laute Menschen einfach nicht so gut klar kommt.
Da wir hier aber nicht in einer Seifenblase leben, muss Hund auch mit schreienden Menschen zurecht kommen, ohne gleich in einen hysterischen Bell-Anfall zu verfallen. Und jetzt komm ich endlich zum eigentlichen Thema: diesen Sommer bot sich uns die ideale Gelegenheit, Bödi unter von uns kontrollierbaren Gegebenheiten an "Menschenlärm" zu gewöhnen:
Die Fußball-Europameisterschaft und die Nachbarschaft trifft sich zum Rudelgucken bei uns auf der Veranda!
Unsere Nachbarschaft, seit unserem Einzug hier, gar nicht mehr so klein, ist fast vollständig
Das erste Spiel verlief wie nicht anders zu erwarten: Bei jedem Tor oder jeder aufregenden Szene brüllte Herr Bödi los und wollte am liebsten die lautesten Fans maßregelnd anspringen.
Lange Rede kurzer Sinn: drei Wochen lang haben wir Bödi fast täglich mit Leckerli
Das Bödelchen lernte schnell und schon beim zweiten Spiel sprang er zwar in aufregenden Szenen auf, aber lediglich um erwartungsfroh bei mir seine Leckerli zu kassieren. Gegen Ende der Europameisterschaft hat Bödi der ganze Krach gar nicht mehr interessiert und er lag schlafend in einer Ecke und war nur froh, wenn ich ihn mit Belohnungshappen in Ruhe gelassen habe. Ansonsten fand er das Turnier glaub ich ganz toll, nach den Spielen lag er höchst zufrieden zwischen den vielen, vielen Beinen. Mitten drin statt nur dabei: ein Briard ist erst dann richtig zufrieden, wen jeder aufpassen muss, dass er nicht auf irgendein Hundekörperteil tritt, weil ein Bödi sich mitten in der Menge einfach am wohlsten fühlt.
Was wir bei dieser Gelegenheit auch trainiert haben ist das Mitgehen mit "Fremden". Bödi geht mit anderen Menschen nicht spazieren, noch nicht einmal mit meinen oder Thorstens Eltern, die nach uns seine engsten Bezugspersonen sind. Als er noch jünger war, ist er noch eher mal auf einen ganzen Spaziergang mitgegangen. Heute reichen ihm 50 Meter und 1 x Pinkeln, danach bewegt er sich keinen Meter weiter. Immerhin hat das Training ergeben, dass auch meine Nachbarin mit ihm vor die Türe gehen kann. Zumindest bis Bödi sich gelöst hat, war er mit seinem Geschäft fertig und sollte danach trotzdem noch weiter mitgehen, hat er sich aus dem Halsband gewunden und ist zurück nach Hause gelaufen, wo Frauchen und Herrchen nicht den Anfang der zweiten Halbzeit verpassen wollten.
Das ist also etwas, was ich auf jeden Fall mit unserem nächsten Hund von klein auf viel intensiver trainieren würde: das Spazierengehen mit anderen Leuten!!!
Herr Bödefeld und das ehemals leidige Thema: Fressen
Die Erfahrung hat uns also gelehrt: Gut Ding will Weile haben und bei einem Bödi lohnt sich ein langer Atem erst Recht.
Was hat uns Bödis Fressverhalten in den letzten Jahren für Nerven gekostet. Er wollte selten und wenn, dann wenig fressen, das was er gefuttert hat, hat er nicht vertragen und Bestätigung über Futter hat ihn auch nie sonderlich interessiert.
Heute frisst er meistens gut und vor allem regelmäßig. Was habe ich mich früher aufgeregt, wenn er tagelang sein Futter verweigert hat. Mit 3 1/2 Jahren frisst er endlich täglich, inklusive der ehemals ungeliebten Gemüseration im Futter, er findet Belohnungsleckerli gut und wartet sogar manchmal abends auf sein Futter. Das kannte ich ja so gar nicht bislang: ein Hund der in der Küche herumlungert und mich dabei beobachtet, was ich da so fabriziere - könnte ja etwas für ihn sein.
Jede Medaille hat ja so zwei Seiten: Früher konnte man Leckerli überall herumliegen lassen, alleine ist Bödi da nie dran gegangen. Heute verschwindet sowas spurlos. Erst neulich beim Bürsten des Hundes: es klingelt an der Türe, ich verlasse den Raum und als ich nur zwei Minuten später wieder komme ist die Belohnungstüte für gutes Betragen beim Unterwolle-Rauskämmen leer. Unfassbar, wenn wir nicht aufpassen, wird aus dem ja noch ein ganz normaler Hund!
Das soll es für erste Mal gewesen sein. Vielleicht folgt die Tage noch ein weiterer Teil des Jahresrückblicks 2012. Stay tuned!
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Donnerstag, 7. Juli 2011
Herr Bödefeld und die Hunderallye
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Tierarztbesuche sind doch echt mal für was gut, beim Tierarzt haben wir nämlich einen Flyer mit einer Einladung zu einer Hunderallye gefunden!
Da fackeln wir doch nicht lange und haben uns im Mai mit Bödis Kumpelinen Fanta & Nala und deren Menschen auf den Weg nach Nümbrecht gemacht, um an der Schnitzeljagd für Mensch und Hund teilzunehmen.
Nala hat schon mal alles richtig gemacht und gutes Wetter und ein bestens gelauntes Frauchen mitgebracht.

Hunderallye - wieso hatte ich davon noch nie was gehört, ist das doch genau das richtige für mich: Wandern und dabei zusammen mit dem Hund kniffelige Aufgaben lösen.
Wir Zweibeiner mussten, wie man das von Schnitzeljagden kennt, den Weg anhand von Pfeilen finden, unterwegs Aufgaben lösen wie z.B. Wissensquiz oder Rätsel und versteckte Aufgaben im Wald finden.
Für die Hunde galt es, Hindernisse, wie man sie vom Agility kennt, zu meistern, mutig durch diverse Vorhänge aus Flaschen, Flatterband, Bettlaken zu gehen und Geduld und Gehorsam zu zeigen, wenn sie z.B. auf einem festgelegten Punkt liegen bleiben müssen, während die Menschen Bälle durch Reifen werfen und die Hunde erst danach abgerufen und auf ein Signal hin die Bälle apportieren.
Von den Stationen mit den Aufgaben für die Hunde habe ich leider keine Bilder gemacht, auch sonst habe ich nur wenige Schnappschüsse mit gebracht, weil wir einfach so beschäftigt waren, da war keine Zeit für Bilder :)

Die Hunde waren froh, wenn wir Menschen mit unseren Aufgaben beschäftigt waren, konnten sie sich doch währenddessen im Schatten ausruhen.
Weil es richtig warm war an diesem Tag wurde die Strecke auf 4 km verkürzt.




Am Ziel angekommen, haben wir die äußerst nette Bewirtung sehr genossen. Ein schönes Buffet, Wasser und Spielmöglichkeiten für die Hunde, Musik und gutes Wetter - wir hatten eine irklich gute Zeit in Nümbrecht :)


Viele verschiedene Hunde haben bei der Rallye mitgemacht:


egal ob ganz klein


oder richtig große Kaliber: bei so einer Rallye kann jeder mitmachen, egal welche Größe oder Rasse, da ist für alle was dabei.





Vom wem stammt denn der Spruch: Wahre Schönheit wird durch nichts entstellt?!
Das zweifel ich doch mal an :) :


Wir haben aus reinem Spaß an der Freude bei der Rallye mitgemacht, ist man doch immer froh, wenn man seinem Vierbeiner Abwechslung bieten kann. Hautsache dabei sein war unser Motto und bei der Vielzahl an Border Collies habe ich mir eh nichts ausgerechnet, umso größer war die Überraschung als wir "auf dem Treppchen gelandet sind".

Bödi und seine beiden Mädels haben ihre Sache echt gut gemacht und so konnten wir mit einem großen Korb schöner Preise nach Hause fahren.



Auch wenn ich den Rest des Tages mit einem Sonnenstich im Bett lag, hat sich die Kurverei nach Nümbrecht echt gelohnt, es hat super Spaß gemacht und beim nächsten Mal sind die "3 Fragezeichen" bestimmt wieder mit dabei.
Mehr Bilder gibt es auf der Seite der Veranstalter von Physio 4 Dogs!
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Tierarztbesuche sind doch echt mal für was gut, beim Tierarzt haben wir nämlich einen Flyer mit einer Einladung zu einer Hunderallye gefunden!
Da fackeln wir doch nicht lange und haben uns im Mai mit Bödis Kumpelinen Fanta & Nala und deren Menschen auf den Weg nach Nümbrecht gemacht, um an der Schnitzeljagd für Mensch und Hund teilzunehmen.
Nala hat schon mal alles richtig gemacht und gutes Wetter und ein bestens gelauntes Frauchen mitgebracht.
Hunderallye - wieso hatte ich davon noch nie was gehört, ist das doch genau das richtige für mich: Wandern und dabei zusammen mit dem Hund kniffelige Aufgaben lösen.
Wir Zweibeiner mussten, wie man das von Schnitzeljagden kennt, den Weg anhand von Pfeilen finden, unterwegs Aufgaben lösen wie z.B. Wissensquiz oder Rätsel und versteckte Aufgaben im Wald finden.
Für die Hunde galt es, Hindernisse, wie man sie vom Agility kennt, zu meistern, mutig durch diverse Vorhänge aus Flaschen, Flatterband, Bettlaken zu gehen und Geduld und Gehorsam zu zeigen, wenn sie z.B. auf einem festgelegten Punkt liegen bleiben müssen, während die Menschen Bälle durch Reifen werfen und die Hunde erst danach abgerufen und auf ein Signal hin die Bälle apportieren.
Von den Stationen mit den Aufgaben für die Hunde habe ich leider keine Bilder gemacht, auch sonst habe ich nur wenige Schnappschüsse mit gebracht, weil wir einfach so beschäftigt waren, da war keine Zeit für Bilder :)
Die Hunde waren froh, wenn wir Menschen mit unseren Aufgaben beschäftigt waren, konnten sie sich doch währenddessen im Schatten ausruhen.
Weil es richtig warm war an diesem Tag wurde die Strecke auf 4 km verkürzt.
Am Ziel angekommen, haben wir die äußerst nette Bewirtung sehr genossen. Ein schönes Buffet, Wasser und Spielmöglichkeiten für die Hunde, Musik und gutes Wetter - wir hatten eine irklich gute Zeit in Nümbrecht :)
Viele verschiedene Hunde haben bei der Rallye mitgemacht:
egal ob ganz klein
oder richtig große Kaliber: bei so einer Rallye kann jeder mitmachen, egal welche Größe oder Rasse, da ist für alle was dabei.
Vom wem stammt denn der Spruch: Wahre Schönheit wird durch nichts entstellt?!
Das zweifel ich doch mal an :) :
Wir haben aus reinem Spaß an der Freude bei der Rallye mitgemacht, ist man doch immer froh, wenn man seinem Vierbeiner Abwechslung bieten kann. Hautsache dabei sein war unser Motto und bei der Vielzahl an Border Collies habe ich mir eh nichts ausgerechnet, umso größer war die Überraschung als wir "auf dem Treppchen gelandet sind".
Bödi und seine beiden Mädels haben ihre Sache echt gut gemacht und so konnten wir mit einem großen Korb schöner Preise nach Hause fahren.
Auch wenn ich den Rest des Tages mit einem Sonnenstich im Bett lag, hat sich die Kurverei nach Nümbrecht echt gelohnt, es hat super Spaß gemacht und beim nächsten Mal sind die "3 Fragezeichen" bestimmt wieder mit dabei.
Mehr Bilder gibt es auf der Seite der Veranstalter von Physio 4 Dogs!
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Sonntag, 17. April 2011
Herr Bödefeld unterm Weihnachtsbaum
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Jetzt hat es doch wieder was gedauert, bis wir uns wieder melden. Aber das Wetter ist auch einfach zu gut, da unternimmt man ja lieber draußen etwas mit dem Briard, als drinnen darüber zu schreiben, was man mit dem Briard unternimmt, gell.
Und trotz des super Sommerwetters, kehren wir hier mit Euch zurück in den Dezember, Ihr kennt nämlich noch gar nicht den Tobi!
An Heilig Abend war das Bödelchen gar nicht gut drauf. Schon morgens beim Fotoshooting für die Weihnachtspost war er nicht guter Dinge und sehr unkooperativ. Da dachte ich noch, seine schlechte Laune läge daran, dass ich ihn um 7 Uhr morgens aus dem Bett geschmissen habe, um Bilder zu knipsen.

Ich will NICHT posieren:

Aber nach einer mehr als abenteuerlichen Fahrt durch die Schneehölle bei meinen Eltern angekommen, hat sich seine Laune immer noch nicht gebessert, dabei hätte er doch in Hochstimmung sein müssen: die ganze Familie zusammen und er als Kronprinz mitten drin!
Immer noch alles doof:

Geschenke auspacken ist auch nicht sooo interessant:


Ich hab keine Lust:

Ausgepackt ist der Knochen immer noch nicht interessanter.
Unser kleiner großer Junge hatte an diesem Tag ganz üble Bauchschmerzen. Ab dem späten Nachmittag hatte Bödi dann Blähungen die direkt aus der Hölle kamen. Schlecht für uns, die wir mit 11 Erwachsenen, zwei Kindern und zwei Hunden auf engem Raum zusammen waren. Das war eine reine Giftgasattacke! Aber gut für unseren Tierarzt, den hätte ich nämlich sonst von seiner Weihnachtsgans weg gezerrt für eine Ursachenforschung!
So ging es unseren Nasen ziemlich schlecht, dem Bödi aber zumindest wieder etwas besser. Und so schlimm kann das dann doch alles nicht gewesen sein, denn als Tobi die Bühne betrat, waren auf einmal andere Dinger wichtiger, als die ollen Bauchschmerzen.

Das ist Tobi, seines Zeichens alter, kleiner Mann mit zwei Zähnen und dem Gemüt eines mürrischen alten Opis.
Als wir Bödi mit acht Wochen von seinen Züchtern abholten, wohnten wir die darauf folgenden acht Wochen bei meinen Eltern und so kam es, dass Bödi und Tobi sich zwar nicht die Wohnung, aber Haus, Garten und Familie teilen mussten.
Uns es war von der ersten Sekunde an eine wahre Hass-Liebe: Bödi hat Tobi sofort geliebt und war ganz begeistert von dem kurzbeinigen Hundchen, Tobi allerdings fand Bödi vom ersten Augenblick an total furchtbar, nervig und superblöd!
Das hat sich auch fast zwei Jahre später übrigens nicht geändert. Bödi liebt Tobi heiß und innig und fordert den senilen Greis immer wieder zum Spielen auf, während Tobi bis dato den Verlust seiner vierbeinigen Alleinherrschaft in der Familie nicht verwunden hat.

Bödi ist ja in vielen Dingen ein ausgesprochener Minimalist. Futtern dient ausschließlich zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen. Verfressen ist echt anders. Kommt aber Einzelkind Bödi in die Nähe fremder Näpfe, bekommt das Thema Nahrungsaufnahme direkt eine ganz neue Qualität. Jemand anderem etwas weg zufressen ist doch direkt viel lustiger!
Haha, hab ich der behaarten Wurst auf vier Beinen alles weggefuttert!

Friedliche Koexistenz?

Bödi im Himmel: bei meinem Onkel und meiner Tante gibt es nicht nur gewürztes, geschmackverstärktes Fertigfutter, deren Zusammensetzung ich nicht wissen möchte, nein, dort wird auch noch mit Extra-Schmankerl der Napf wieder aufgefüllt! Die wissen halt was gut für den Briard ist! Jaja, das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite!

T.: Das gehört jetzt aber mir!

B.: Biste dir sicher?!

B.: Das seh ich nämlich ganz anders!

Bödi hat alle Näpfe leer geputzt, noch nicht mal einen Schluck Wasser hat er dem Kleinen noch gegönnt. Seit diesem Abend rennt Bödi übrigens immer direkt zur Wohnungstür meiner Tante, wenn wir doch eigentlich meine Eltern oder meine Oma besuchen wollten. Er kommt auch nicht freiwillig von der Tür weg und man muss ihn zur richtigen Wohnung abführen.
Was sind wir auch für bitterböse Briardbesitzer, die ihren Hund immer wieder von den Himmelspforten wegzerren!

Meine Mama und die Wurst

Hier ein Lehrbeispiel, was ein gut erzogener Hund auf keinen Fall tun sollte:
(Wir arbeiten noch dran :) )

Der Briard an sich: lieber immer mitten drin, statt nur dabei!

Ein weiteres klares Indiz für einen verschlechterten Allgemeinzustand: Bödi fordert noch nicht mal die Jungs zum Spielen auf. Dann ist echt der Wurm drin.

Ein Zahn reicht völlig, um zu zeigen, wer der Hundeherr im Hause ist.

Sie sahen ein Kapitel aus der Romanze "Bödi in love - eine unerwiderte Liebe auf vier Pfoten"
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Jetzt hat es doch wieder was gedauert, bis wir uns wieder melden. Aber das Wetter ist auch einfach zu gut, da unternimmt man ja lieber draußen etwas mit dem Briard, als drinnen darüber zu schreiben, was man mit dem Briard unternimmt, gell.
Und trotz des super Sommerwetters, kehren wir hier mit Euch zurück in den Dezember, Ihr kennt nämlich noch gar nicht den Tobi!
An Heilig Abend war das Bödelchen gar nicht gut drauf. Schon morgens beim Fotoshooting für die Weihnachtspost war er nicht guter Dinge und sehr unkooperativ. Da dachte ich noch, seine schlechte Laune läge daran, dass ich ihn um 7 Uhr morgens aus dem Bett geschmissen habe, um Bilder zu knipsen.
Ich will NICHT posieren:
Aber nach einer mehr als abenteuerlichen Fahrt durch die Schneehölle bei meinen Eltern angekommen, hat sich seine Laune immer noch nicht gebessert, dabei hätte er doch in Hochstimmung sein müssen: die ganze Familie zusammen und er als Kronprinz mitten drin!
Immer noch alles doof:
Geschenke auspacken ist auch nicht sooo interessant:
Ich hab keine Lust:
Ausgepackt ist der Knochen immer noch nicht interessanter.
Unser kleiner großer Junge hatte an diesem Tag ganz üble Bauchschmerzen. Ab dem späten Nachmittag hatte Bödi dann Blähungen die direkt aus der Hölle kamen. Schlecht für uns, die wir mit 11 Erwachsenen, zwei Kindern und zwei Hunden auf engem Raum zusammen waren. Das war eine reine Giftgasattacke! Aber gut für unseren Tierarzt, den hätte ich nämlich sonst von seiner Weihnachtsgans weg gezerrt für eine Ursachenforschung!
So ging es unseren Nasen ziemlich schlecht, dem Bödi aber zumindest wieder etwas besser. Und so schlimm kann das dann doch alles nicht gewesen sein, denn als Tobi die Bühne betrat, waren auf einmal andere Dinger wichtiger, als die ollen Bauchschmerzen.
Das ist Tobi, seines Zeichens alter, kleiner Mann mit zwei Zähnen und dem Gemüt eines mürrischen alten Opis.
Als wir Bödi mit acht Wochen von seinen Züchtern abholten, wohnten wir die darauf folgenden acht Wochen bei meinen Eltern und so kam es, dass Bödi und Tobi sich zwar nicht die Wohnung, aber Haus, Garten und Familie teilen mussten.
Uns es war von der ersten Sekunde an eine wahre Hass-Liebe: Bödi hat Tobi sofort geliebt und war ganz begeistert von dem kurzbeinigen Hundchen, Tobi allerdings fand Bödi vom ersten Augenblick an total furchtbar, nervig und superblöd!
Das hat sich auch fast zwei Jahre später übrigens nicht geändert. Bödi liebt Tobi heiß und innig und fordert den senilen Greis immer wieder zum Spielen auf, während Tobi bis dato den Verlust seiner vierbeinigen Alleinherrschaft in der Familie nicht verwunden hat.
Bödi ist ja in vielen Dingen ein ausgesprochener Minimalist. Futtern dient ausschließlich zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen. Verfressen ist echt anders. Kommt aber Einzelkind Bödi in die Nähe fremder Näpfe, bekommt das Thema Nahrungsaufnahme direkt eine ganz neue Qualität. Jemand anderem etwas weg zufressen ist doch direkt viel lustiger!
Haha, hab ich der behaarten Wurst auf vier Beinen alles weggefuttert!
Friedliche Koexistenz?
Bödi im Himmel: bei meinem Onkel und meiner Tante gibt es nicht nur gewürztes, geschmackverstärktes Fertigfutter, deren Zusammensetzung ich nicht wissen möchte, nein, dort wird auch noch mit Extra-Schmankerl der Napf wieder aufgefüllt! Die wissen halt was gut für den Briard ist! Jaja, das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite!
T.: Das gehört jetzt aber mir!
B.: Biste dir sicher?!
B.: Das seh ich nämlich ganz anders!
Bödi hat alle Näpfe leer geputzt, noch nicht mal einen Schluck Wasser hat er dem Kleinen noch gegönnt. Seit diesem Abend rennt Bödi übrigens immer direkt zur Wohnungstür meiner Tante, wenn wir doch eigentlich meine Eltern oder meine Oma besuchen wollten. Er kommt auch nicht freiwillig von der Tür weg und man muss ihn zur richtigen Wohnung abführen.
Was sind wir auch für bitterböse Briardbesitzer, die ihren Hund immer wieder von den Himmelspforten wegzerren!
Meine Mama und die Wurst
Hier ein Lehrbeispiel, was ein gut erzogener Hund auf keinen Fall tun sollte:
(Wir arbeiten noch dran :) )
Der Briard an sich: lieber immer mitten drin, statt nur dabei!
Ein weiteres klares Indiz für einen verschlechterten Allgemeinzustand: Bödi fordert noch nicht mal die Jungs zum Spielen auf. Dann ist echt der Wurm drin.
Ein Zahn reicht völlig, um zu zeigen, wer der Hundeherr im Hause ist.
Sie sahen ein Kapitel aus der Romanze "Bödi in love - eine unerwiderte Liebe auf vier Pfoten"
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