Montag, 9. Juli 2012

Herr Bödefeld wandert im Bergischen Land: Vom Brückenpark Müngsten über Kohlfurth und Möschenborn ins Morsbachtal

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Ich habe mich schon so oft geärgert, dass ich von den schönsten Wanderungen kaum bis gar keine Bilder habe. Vor lauter gucken und laufen einfach das knipsen vergessen, so auch bei dieser Tour.



Vom Brückenpark Müngsten aus geht es auf einem Höhenweg hoch über der Wupper entlang Richtung Kohlfuhrt, von wo aus wir den Schienen der Bergischen Museumsbahn  folgen. Eigentlich hätten wir sie an diesem Tag mehrfach sehen müssen, aber von der kleinen Bimmelbahn war weit und breit nichts zu sehen.

Immer muss er unbedingt im Liegen saufen, egal ob aus der Badewanne, einem Bach, einem Teich oder einer Schlammpfütze.





Es geht vorbei an vielen Schleifkotten und zugehörigen Teichen:








Die 14km lange Strecke ist auch für heiße Tage geeignet, da sie zu großen Teilen durch schöne Laubwälder führt.



Die Gegend rund um den Brückenpark Müngsten ist ein extrem beliebtes Ausflugsziel, und obwohl mehrere hundert Parkplätze zur Verfügung stehen, reicht das nicht annähernd für die Menschenmassen, die dort bei gutem Wetter auflaufen. Wir waren bereits morgens da, standen einsam und verlassen auf dem Parkplatz und haben in den kommenden Stunden kaum Menschen auf der Wanderstrecke getroffen. Als wir gegen Mittag / frühen Nachmittag wieder zurück am Parkplatz kamen, waren wir nur froh, dass wir den dortigen Auto- und Menschenmassen entkommen konnten. Das ist also eine Strecke für Frühaufsteher!




Die Wegbeschreibung gibt es nachzulesen im Wanderführer "Wandern im Bergischen Land" aus dem Dumont aktiv Verlag.

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Sonntag, 8. Juli 2012

Herr Bödefeld wandert im Bergischen Land: Entlang der Vorsperre Große Dhünn

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Sonntags ist bei den Bödefelds Wandertag. Also auch eigentlich heute. Leider werden wir (mal wieder) von weltuntergangsmäßigen Gewittern heimgesucht. 
Gewittertime = Couchtime = Zeit zum Bloggen.

Letztes Jahr im September oder Oktober (lang, lang ist es her) haben wir uns ins Auto gesetzt und sind nach Kürten Neumühle gedüst. Vom Wanderparkplatz aus geht es entlang des nördlichen Ufers der Vorsperre zur Großen Dhünntalsperre.



Die 11,8 km lange Strecke verläuft zunächst entlang des Ufers bis zum Damm zwischen Vorsperre und Talsperre, später durch Wald und kleine Orte zurück zum Startpunkt.



Am Staudamm angekommen können Mensch und Hund weit weit in die Ferne schauen, kein Wunder, ist die Große Dhünn Talsperre doch die größte Trinkwassertalsperre im Bergischen Land und von denen haben wir reichlich.








Eine nette, gemütliche Runde, ohne große Höhenunterschiede (190 Meter).
Kein Spaziergang / keine Wanderung ohne Unterbodenwäsche:


Wer auch gerne mal entlang der Vorsperre Große Dhünn laufen möchte, der findet eine Wegbechreibung im Rother Wanderführer "Bergisches Land" von Sabine Keller.

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Dienstag, 12. Juni 2012

Montag, 11. Juni 2012

Herr Bödefeld und das Geburtstagsfoto: Das Making Of

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Wir sind ganz oft angesprochen und im Internet angeschrieben worden, wie wir das denn gemacht hätten, dass Bödi so ruhig neben diesem großen Fleischberg liegen bleibt. Naja, ich glaube, das waren alles Nicht-Hundebesitzer, denn so schwer ist das nun nicht gerade. Besonders nicht bei Bödi, denn der war ja noch nie der große Fresser.
 

Dennoch ist es gar nicht so leicht, den feinen Herrn zu knipsen. Ich habe 120 Bilder gemacht, bevor ich mit einem halbwegs zufrieden war und dieses dann für sein Geburtstagsposting nehmen konnte. 


Mein Plan war eigentlich, dass Bödi SITZT, schön DIE ÖHRCHEN NACH VORNE KLAPPT und bitte danke IN DIE KAMERA SCHAUT. Bödis Pläne sind ja, wie bereits zig mal erwähnt, nicht immer kongruent zu unseren. 
Und das schaut dann so aus:

Das ganze Drama beginnt schon damit, dass Bödi generell nicht sitzt. Er steht, er rennt oder er liegt, aber er sitzt nicht. Nur wenn er unbedingt muss, auch hier sind wir nicht immer einer Meinung, wann dies denn nun der Fall ist. Bödi hört auf das Signal und/oder Sichtzeichen "Sitz" auch nur dann, wenn er einen Sinn darin sieht. Würde ich ihn jetzt z.B. zu mir rufen, käme er erst mal freudig angewackelt. Würde ich ihm nun mitteilen, dass er sich doch bitte hinsetzen möchte, würde er sich umdrehen und den Raum wieder verlassen. Punkt. Ende der Diskussion.

Anders sieht das schon aus, wenn ich ihn rufe, ihm ein Leckerli zeige und ihn dann bitte, sich hinzusetzen. Ja, ein Leckerl macht für ihn durchaus Sinn: dann setzt er sich!

Oder aber ich rufe ihn, während ich Bürste und Haargummi in der Hand habe; auch das macht für den Briard Sinn = das bedeutet, ich will ihm einen neuen Zopf machen und er kann besser gucken, dafür setzt er sich auch hin. 

Hinsetzen einfach nur um des Sitzen oder des Gehorsams Willens - nö, macht er nicht.

Fotos machen gehört für Herrn Bödefeld leider Gottes nicht zu den sinnhaften Tätigkeiten in einem Hundeleben und so nimmt das Theater seinen Lauf:

    
Hinsetzen soll ich mich. Aha. Egal. Was ist denn das da?
Liegen ist doch viel bequemer. Ich hab's gerne bequem. Die kann mich auch im Liegen knipsen.
Wedel mir ja nicht mit dem Finger durch das Gesicht. Da komm ich gar nicht drauf klar. Du bist Luft. Lass mich.
Wie jetzt? Gerade sitzen? Ich sitze doch!
Die Wiese ist so rutschig, das passiert von ganz alleine. Bin zu schwer zum Sitzen.
Da läuft ne Ameise. Haste auch gesehen?
Da ist ja noch eine. Hier muss irgendwo ein Nest sein!
Ist das für mich? Kann man das futtern?
Was macht Nachbar P. da auf seinem Traktor? Ob ich mal rüber laufen soll?
Ja ist ja gut jetzt, ich muss halt die Nachbarschaft im Auge behalten. Wer weiß, was die anstellen, wenn ich hier nicht die Kontrolle behalte!
Endlich fertig mit Knipsen? Ich probier das jetzt!
Ey, da ist ne Katze. So kann ich mich nicht konzentrieren. Soll ich vielleicht lieber die Katze statt der Torte.....
ok, ok.
Kamera aus jetzt bitte! Ich will meine Ruhe beim Fressen. Keine Presse!
Zwischendurch ein bißchen Anspielen muss sein.
Ich brauch ne Pause
Oh ein Mauseloch
Da rennt doch schon wieder einer über den Hof! Muss ich einschreiten?

Ganz schön anstrengend, so ein Fotoshooting
TSchööö   

Sonntag, 10. Juni 2012

Herr Bödefeld am Tag nach der Feier

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Nach einem super Geburtstags-Spaziergang, einer Super-Geburtstagstorte und EM-Public-Viewing des Dorfes auf Bödis Terrasse darf Hund schon mal einen kleinen Durchhänger haben!

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Samstag, 9. Juni 2012

Herr Bödefeld feiert seinen 3. Geburtstag

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Lieber Herr Bödefeld
(aka: Bödimann, Bödelchen, Böödchen, Herr Bösfeld, Herr Bellers, Bödeline, Bödilicious),

heute feiern wir schon Deinen dritten Geburtstag!
Obwohl Du erst seit fast drei Jahren mit uns zusammen lebst, können wir uns kaum an eine Zeit ohne Dich erinnern.
Dein drittes Lebensjahr war das bisher schönste! Und das liegt nicht nur an den äußeren Umständen, sondern natürlich auch an Dir. Selbstverständlich bist Du immer noch ein wilder Feger, aber immerhin zeigst Du ab und an Tendenzen, Dich ein wenig zurück zu nehmen, selbst Du bist ein klitzekleines bißchen ruhiger im Alter (hahah) geworden.

Bödimann, Du bist unser größtes Glück und unser längster Sargnagel! Kein Tag mit Dir ist wie der andere, Du bist immer für eine Überraschung gut.  An manchen Tagen benimmst Du dich wie ein Musterschüler, um am nächsten Tag bereits wieder die Wildsau zu geben - dabei bist Du immer gut gelaunt und fröhlich.

Jetzt im Alter von drei Jahren entwickelst Du auch endlich das pflegeleichtere "Ziegenhaar-Fell", lange Zeit wurde es uns versprochen, ich hab schon nicht mehr dran geglaubt. Aber Du bist ja in allen Lebensbereichen viiiel langsamer als Deine Geschwister und Rassekollegen. Du warst schon immer etwas anders und wir hatten nicht nur rosa-Zuckerwatte-eitel-Sonnenschein-Zeiten. Aber nun haben wir unseren Weg gefunden, wir wissen nun mit Deinen Besonderheiten umzugehen (und du sehr wahrscheinlich auch mit unseren!). Du kostest Kraft, Nerven und Geduld, aber dafür gibst Du so unendlich viel zurück!

Bödelchen, besonders für alte, kranke und behinderte Menschen öffnest Du Dein Herz, dann wird von jetzt auf gleich aus dem wilden Watz ein zutraulicher, verschmuster und sensibler Zuhörer, Kuscheltier und Seelentröster. Alle anderen müssen sich Deine Freundschaft hart verdienen!

Du bestehst jetzt schon fast nur noch aus Marotten, wie soll das erst werden, wenn Du ein alter Hundemann bist...Am allerwichtigsten ist die Körperhaltung beim Saufen. Du willst am liebsten nämlich nur im Liegen trinken und das dann bitte aus fließenden Gewässer. Aber die Badewanne tuts ja auch, seitdem Du das festgestellt hast, springst Du ständig in die Badewanne, legst dich königlich ab und wartest auf uns, in der Hoffnung, man möge Dir den Wasserhahn aufdrehen.

Während Dir das Laufen an der Leine gar gar gar nicht mehr gefällt, gefallen Dir Rehe leider umso besser. Da Rehe hier fast schon eine Plage sind und Du mangelnde Einsicht beim Thema Jagen  zeigst, bleibt Dir die Schleppleine nun nicht erspart. Das muss man sich mal vorstellen, mit drei Jahren fängst Du das Jagen an und wirst "leinenunführig". Das sollte doch anders herum sein! Aber was wären wir ohne Baustellen - bloß keine Langeweile aufkommen lassen.

Wir danken wie jedes Jahr Marianne und Ossi für unseren "Neon", unseren Herzenshund, unseren Schatzelmann!

Natürlich gratulieren wir auch allen Geschwistern aus dem H-Wurf: Wir wünschen euch viel Geburtstag zum Glück!

Last but not least denken wir heute auch besonders an Bödis Mama Freya, die diesen Geburtstag ihres ersten Wurfes leider nicht mehr mitfeiern kann, umso schöner, dass sie in den Gesichtern all ihrer Kinder so prägnant wieder zu erkennen ist.

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Sonntag, 1. April 2012

Herr Bödefeld ist Papa geworden

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Wieder einmal war es lange ruhig um uns, aber es ist auch so manches passiert, was unser Leben durcheinander gewirbelt hat.

Die wichtigste Neuigkeit vorneweg: Bödi ist Papa geworden!

Das ganze kann man nur ganz klar als Unfall deklarieren, also eine Oooops-Schwangerschaft.
Ich habe hier im Blog ja schon einmal darüber berichtet, dass viele Hundehalter mit ihren heißen Hündinnen in unsere Gegend kommen, weil man hier relativ weit ab vom Schuss ist und wenig Menschen (und Hunden) begegnet. Dennoch erwarte ich allerdings von Hünndinnen-Haltern, dass sie ihre Damen an der Leine halten.

Der Halter von Evi (das ist der Name der Auserwählten) hielt das nicht für nötig .... wir begegnen uns also auf einem Feldweg in der Nachbarschaft, Bödi auch unangeleint und dann kam es, wie es kommen musste - so schnell konnten wir gar nicht gucken und Amors hatte seinen Pfeil bereits abgeschossen und mitten ins Schwarze getroffen.

Die Folgen des Unfalls konnten wir wenige Wochen später auf dem Ultraschallbild bewundern und Mitte Februar war es dann so weit: Evi und Bödi wurden Eltern von einem kleinen Rüden. Wir haben den kleinen Mann nach meinem Opa Alois benannt. Der kleine Wutz ist ganz schön keck und hält seine Mami und deren Menschen ganz schön auf Trab.

Alois, oder wie wir hier im Bergischen sagen: Allwiss wird zukünftig weiter bei seiner Mama leben, aber da wir nicht so weit voneinander weg wohnen, werden Bödi und wir ihn ganz bestimmt gaaanz oft besuchen.

Und nun das wichtigste, auf das Ihr bestimmt alle schon sehnsüchtig wartet: ein Bild von unserem kleinen Alois (Evi ist übrigens ein Chinese Crested Dog):



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