Samstag, 26. Januar 2013

Herr Bödefeld wandert im Bergischen Land: Drei-Bäche-Tour bei Seelscheid

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An diesen sonnigen Septembertag sollten es die 3 "W" für uns sein: Wenigerbach, Wahnbach und Wendbach zwischen Seelscheid und Neunkirchen. Bilder gibt es nur vom Wenigerbachtal, vielleicht war ich in den anderen Bachtälern schon zu saft- und kraftlos, um noch Fotos zu knipsen. Ich erinnere mich wage daran, dass es noch ziemlich warm war an diesem Tag. Sehr gut hingegen erinnere ich mich daran, dass wir uns auch bei dieser Strecke etwas verfranst haben.

Wir starten die 13,3 km lange Strecke am Wanderparkplatz in Seelscheid nahe der katholischen Kirche.


 August / September bedeutet leider auch Drüsiges-Springkraut-Zeit. Das Zeug überwuchert wirklich alles. Egal wohin man schaut, das Springkraut ist schon da. Unseren Weg haben wir im Wenigerbachtal oftmals nur deshalb gefunden, weil wir den platt getrampelten Springkrautpflanzen gefolgt sind.



 Das Zeug schießt auch noch in die Höhe, Thorsten misst schon fast zwei Meter, in dieser grünen Bölle sieht man dann nicht mehr viel anderes von seiner Umwelt.


Ok, manchmal ist es ja doch ganz nett:



Rauf und runter über schmale Pfade und nicht immer eindeutig markierte Wege geht es durch einen urwüchsigen Wald.


 Hier haben wir dann schlussendlich gemerkt, dass wir dem Wenigerbach einige Kilometer zu weit gefolgt sind, also wieder zurück und die richtige Abzweigung suchen.


 Auf der Höhe zwischen dem Reiterdorf Heister und dem Wahnbachtal:




In Heister dreht sich wirklich alles rund ums Pferd. Auf der Wiese links im Bild haben sie die Ponys mit Rehen vergesellschaftet. Gott sei Dank hat Bödi das nicht mitbekommen :)




 Ein einziges Bild aus dem Wendbachtal habe ich noch gefunden. dennoch war es eine schöne Strecke, für die man etwas Kondition mitbringen sollte. Die Wegbeschreibung gibt es im Rother Wanderführer "Bergisches Land" von Sabine Keller.


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Freitag, 25. Januar 2013

Herr Bödefeld ist ein Hosenträger

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Eigentlich sollte ich eine eigene Rubrik: "Migräne-Spielchen" einführen, das sind nämlich beliebte Beschäftigungs-Zeit-verbring-Dinger für Hunde, die nicht meiner Anwesenheit, Unterstützung oder Aufbauhilfe bedürfen und mich in Ruhe durch das tiefe Tal der Migräne-Opfer wandeln lassen.

"Hosenträger" deshalb, da in der Hose gute Leckerli versteckt sind und alles Gute, Besondere, "Extrare" muss von Mr. Bö unbedingt in sein Körbchen getragen werden, nur - und wirklich NUR- dort können die wichtigen Dinge in einem Hundehaushalt geregelt werden.


Ich habe ohne zu fragen eine von Herrchens Hosen ausrangiert und sie Bödi zur Verfügung gestellt. (Obwohl ich dazu rate, dass Hosenspielchen unbedingt auszutesten, sollte die Herkunft der Hose gut überlegt sein. Ich war bei meiner besseren Hälfte nicht besonders beliebt, als der Hosenklau ans Licht gekommen ist....). Die Leckerli kann man in den Hosentaschen verstecken, in umgekrempelten Hosenbeinen oder in den Hosenbeinen selber. Der Hund muss dann gucken, wie er an seine Beute ran kommt.


Ich kann so nicht arbeiten, ich muss die Hose erst ins Körbchen bringen!



Meine Freundin, die uns den Tipp mit der Hose gegeben hat, war ganz begeistert davon, wie ihre Hündin die Leckerli aus den Hosentaschen operiert hat und dabei ganz tief mit der Schnauze in den Taschen verschwunden ist, mit der Hose über die Nase durch das Haus gerannt ist etc. Vielleicht ist Bödis Schnauze auch zu groß, um überhaupt in die Hosentaschen rein zu passen, jedenfalls hat er sich (welch Überraschung!) für die rabiate Methode entschieden:


Ich rieche das Leckerli, komm aber nicht dran, weil ich kein Loch finde - dann mach ich halt selbst die Löcher rein!









 Bödi ist mit so einer Hose ganz schön lang beschäftigt. Mindestens 30 Minuten gibt er sich Mühe und ackert, was das Zeug hält.




Das artet ja fast schon in Arbeit aus und macht ganz schön müde!


Von besagter Freundin habe ich auch eine aussortierte Hose ihres Sohnes bekommen; im Military-Stil mit TAUSEND Taschen und Versteckmöglichkeiten. Diese Hose rührt Bödi leider nur zum Verrecken nicht an. Fremder Stallgeruch?! :)

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Donnerstag, 24. Januar 2013

Herr Bödefeld wandert im Bergischen Land: Rund um Nümbrecht

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Die Tour "Rund um Nümbrecht" aus dem Rother Wanderführer "Bergisches Land" von Sabine Keller führt von Nümbrecht aus nach Schloss Homburg , durch Wald- und Wiesenlandschaft, durch Fachwerkdörfer bis zum Aussichtsturm "Auf dem Lindchen".

Wir sind diese Strecke im September gewandert; das war ungefähr zwei Jahre nachdem wir unsere erste Wanderung aus unseren schlauen Büchlein nachgelaufen sind. Zwei Jahre, in denen wir immer den Weg gefunden und nie die Orientierung verloren haben. Aber seit ungefähr September ist irgendwie der Wurm drin - wir verlaufen uns ständig. Wahrscheinlich weil wir uns nicht an meine eigene "Regel" gehalten haben: wie oft predige ich allen anderen, dass sie unbedingt aktuelle Wegbeschreibungen und Karten benutzen müssen. Meine Ausgabe vom Rother Wanderführer ist bereits von 2008....und ich habe mir keine neue Auflage gekauft. Aber von den 50 dort beschriebenen Strecken sind nur noch ganz wenige nicht abgehakt - da kauf ich mir doch nicht jetzt ein neues!

Schloss Homburg und das Naturdenkmal "Dicke Steine" im Schlosswald konnten wir uns leider nicht aus der Nähe anschauen, da umfangreiche Renovierungsarbeiten und der Bau eines Schlossmuseums eine Besichtigung verhindert haben.



Zwischen Schloss Homburg und Spreitgen wird es schon schwierig....wo müssen wir hin?





Hier dürfen Hunde leider nicht baden :(




Wir furchtbaren Hundeeltern haben das wichtigste zu Hause vergessen: Bödis Faltnapf! Not macht erfinderisch, auch wenn Herr Bödefeld nicht besonders begeistert von seiner alternativen Wassertränke zu sein scheint:

wirklich? daraus soll ich trinken? echt ey....

mir bleibt auch nichts erspart







Vom Aussichtsturm "Auf den Lindchen" kann man noch mal einen Blick auf Schloss Homburgerhaschen:



Die Jungs bleiben unten. Der zweibeinige hat es scheinbar nicht so mit der Höhe und der vierbeinige rast immer wie ein Beserker die Türme rauf und runter. Das muss für die Gelenke nicht unbedingt sein.


Bödi hat den Turmaufgang ganz genau im Blick:




Nach 12,6 km sind wir zurück in Nümbrecht und drehen noch eine Runde durch den Kurpark.
Auch hier ist Baden für Hunde leider verboten, haben wir aber zu spät gesehen *flöt*.



Die Wegbeschreibung hat so ihre Tücken und mehr als einmal wussten wir nicht genau, wo es denn  nun genau lang geht. Gott sei Dank gibt es ja heutzutage schlaue Apps für Smartphones, die einem die Orientierung erleichtern.

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