Donnerstag, 21. April 2011

Herr Bödefeld wandert im Bergischen Land: Von Wipperfürth an die Neyetalsperre und die Schevelinger Talsperre

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Nach einer langen Winter-Wander-Pause haben wir uns Mitte Januar wieder ins Auto gesetzt für die kurze Strecke nach Wipperfürth an die Neyetalsperre. Bei schlechtem Wetter suche ich uns aus unseren Wanderführern immer Strecken raus, die wir eh kennen. Eine ganze Zeit lang bin ich mit Bödi immer donnerstags um die Neyetalsperre rum marschiert; wenn man nicht tüddelt ist man in 2 Stunden gut einmal rum.

Dieses Mal sind wir aber der Tour-Beschreibung aus "Wandern im Bergischen Land" aus dem Dumont aktiv-Verlag gefolgt, die uns auf 14km nicht nur an der Neye- sondern auch an der Schevelinger Talsperre vorbei geführt hat.


Bödi auf der Staumauer der Neyetalsperre:


Wasserratte


Die Tour "Vom Wasser auf die Höhen" führt ganz gemütlich rauf und runter durch die Bergische Hügellandschaft. Für Kinderwagen ist die Strecke aber eher ungeeignet.




Die Jungs am Silbersee (aka Schevelinger Talsperre)


Hier hält Bödis Herrchen mir gerade einen genervten Vortrag, dass ich dem Hund das falsche Halsband angezogen habe!


Ob der dachte, dass ich unter Wander-Demenz leide... zu diesem Zeitpunkt habe ich die Rede nämlich bereits mindestens zum 5. Mal gehört. Daher glich mein Gesichtsausdruck hinter der Kamera wohl ziemlich dem des Wuschels:


Kreative Gartengestaltung in Schleise:



Nachtanken:




Bödis Herrchen hat die Strecke gar nicht gefallen, ich fands nicht so schlimm.


Überschwemmung nach der Schneeschmelze:


Da geh ich nicht drüber!


Das ist mir aber doch zu tief...


Dann eben doch über die "Brücke"


Wer mal bei uns in der Nähe ist, sollte unbedingt mal eine Runde um die Neyetalsperre drehen. Bei gutem Wetter teilt man sich die Wege aber mit zahlreichen Radfahrern!

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Sonntag, 17. April 2011

Herr Bödefeld unterm Weihnachtsbaum

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Jetzt hat es doch wieder was gedauert, bis wir uns wieder melden. Aber das Wetter ist auch einfach zu gut, da unternimmt man ja lieber draußen etwas mit dem Briard, als drinnen darüber zu schreiben, was man mit dem Briard unternimmt, gell.

Und trotz des super Sommerwetters, kehren wir hier mit Euch zurück in den Dezember, Ihr kennt nämlich noch gar nicht den Tobi!

An Heilig Abend war das Bödelchen gar nicht gut drauf. Schon morgens beim Fotoshooting für die Weihnachtspost war er nicht guter Dinge und sehr unkooperativ. Da dachte ich noch, seine schlechte Laune läge daran, dass ich ihn um 7 Uhr morgens aus dem Bett geschmissen habe, um Bilder zu knipsen.


Ich will NICHT posieren:


Aber nach einer mehr als abenteuerlichen Fahrt durch die Schneehölle bei meinen Eltern angekommen, hat sich seine Laune immer noch nicht gebessert, dabei hätte er doch in Hochstimmung sein müssen: die ganze Familie zusammen und er als Kronprinz mitten drin!

Immer noch alles doof:


Geschenke auspacken ist auch nicht sooo interessant:



Ich hab keine Lust:


Ausgepackt ist der Knochen immer noch nicht interessanter.

Unser kleiner großer Junge hatte an diesem Tag ganz üble Bauchschmerzen. Ab dem späten Nachmittag hatte Bödi dann Blähungen die direkt aus der Hölle kamen. Schlecht für uns, die wir mit 11 Erwachsenen, zwei Kindern und zwei Hunden auf engem Raum zusammen waren. Das war eine reine Giftgasattacke! Aber gut für unseren Tierarzt, den hätte ich nämlich sonst von seiner Weihnachtsgans weg gezerrt für eine Ursachenforschung!

So ging es unseren Nasen ziemlich schlecht, dem Bödi aber zumindest wieder etwas besser. Und so schlimm kann das dann doch alles nicht gewesen sein, denn als Tobi die Bühne betrat, waren auf einmal andere Dinger wichtiger, als die ollen Bauchschmerzen.


Das ist Tobi, seines Zeichens alter, kleiner Mann mit zwei Zähnen und dem Gemüt eines mürrischen alten Opis.

Als wir Bödi mit acht Wochen von seinen Züchtern abholten, wohnten wir die darauf folgenden acht Wochen bei meinen Eltern und so kam es, dass Bödi und Tobi sich zwar nicht die Wohnung, aber Haus, Garten und Familie teilen mussten.
Uns es war von der ersten Sekunde an eine wahre Hass-Liebe: Bödi hat Tobi sofort geliebt und war ganz begeistert von dem kurzbeinigen Hundchen, Tobi allerdings fand Bödi vom ersten Augenblick an total furchtbar, nervig und superblöd!
Das hat sich auch fast zwei Jahre später übrigens nicht geändert. Bödi liebt Tobi heiß und innig und fordert den senilen Greis immer wieder zum Spielen auf, während Tobi bis dato den Verlust seiner vierbeinigen Alleinherrschaft in der Familie nicht verwunden hat.


Bödi ist ja in vielen Dingen ein ausgesprochener Minimalist. Futtern dient ausschließlich zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen. Verfressen ist echt anders. Kommt aber Einzelkind Bödi in die Nähe fremder Näpfe, bekommt das Thema Nahrungsaufnahme direkt eine ganz neue Qualität. Jemand anderem etwas weg zufressen ist doch direkt viel lustiger!

Haha, hab ich der behaarten Wurst auf vier Beinen alles weggefuttert!


Friedliche Koexistenz?


Bödi im Himmel: bei meinem Onkel und meiner Tante gibt es nicht nur gewürztes, geschmackverstärktes Fertigfutter, deren Zusammensetzung ich nicht wissen möchte, nein, dort wird auch noch mit Extra-Schmankerl der Napf wieder aufgefüllt! Die wissen halt was gut für den Briard ist! Jaja, das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite!


T.: Das gehört jetzt aber mir!


B.: Biste dir sicher?!


B.: Das seh ich nämlich ganz anders!


Bödi hat alle Näpfe leer geputzt, noch nicht mal einen Schluck Wasser hat er dem Kleinen noch gegönnt. Seit diesem Abend rennt Bödi übrigens immer direkt zur Wohnungstür meiner Tante, wenn wir doch eigentlich meine Eltern oder meine Oma besuchen wollten. Er kommt auch nicht freiwillig von der Tür weg und man muss ihn zur richtigen Wohnung abführen.
Was sind wir auch für bitterböse Briardbesitzer, die ihren Hund immer wieder von den Himmelspforten wegzerren!


Meine Mama und die Wurst


Hier ein Lehrbeispiel, was ein gut erzogener Hund auf keinen Fall tun sollte:
(Wir arbeiten noch dran :) )


Der Briard an sich: lieber immer mitten drin, statt nur dabei!


Ein weiteres klares Indiz für einen verschlechterten Allgemeinzustand: Bödi fordert noch nicht mal die Jungs zum Spielen auf. Dann ist echt der Wurm drin.


Ein Zahn reicht völlig, um zu zeigen, wer der Hundeherr im Hause ist.


Sie sahen ein Kapitel aus der Romanze "Bödi in love - eine unerwiderte Liebe auf vier Pfoten"

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Freitag, 15. April 2011

Herr Bödefeld ist manchmal auch gerne ein Schoßhund

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... und direkt total weggeratzt.


Bald gibt es wieder mehr von, mit und über uns hier auf dieser Welle.

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Donnerstag, 30. Dezember 2010

Herr Bödefeld im Winterwonderland

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Mit diesen verschneiten Aussichten verabschieden wir uns ins neue Jahr. Wir sehen uns hoffentlich dann wieder hier, wenn es heißt: Herr Bödefeld unterm Weihnachtsbaum, Herr Bödefeld und die Pfotenpflege und noch vieles mehr.

Wir wünschen Euch allen einen gesunden, glücklichen und zufriedenen Rutsch ins neue Jahr! See you next year.



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Dienstag, 28. Dezember 2010

Herr Bödefeld in Dienstkleidung

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Jetzt hab ich bereits in der Überschrift gelogen, denn Herr Bödefeld hat keine Stellung beim lokalen Entsorgungsunternehmen angetreten, sondern schiebt weiterhin seinen Dienst mit mir im Büro eines Altenheimes . Also handelt es sich mehr um eine Vor-Dienstkleidung, aber das klingt ja blöd und passt nicht in mein Benjamin-Blümchen-Überschriften-Konzept!


Ich bin ja froh und dankbar, dass ich netterweise den kleinen Mann mit ins Büro nehmen darf. Und deshalb hat Bödi jetzt seinen Regenmantel bekommen. Macht immer noch keinen Sinn? Stimmt.

Auf die gut gemeinten Züchterratschläge, dass das Laufen am Rad für einen Briard so toll wäre, habe ich immer abgewunken und auf das Streckenprofil im Oberbergischen verwiesen. Und dabei bleibe ich auch, hier kriegen mich keine 10 Pferde (oder Briards) aufs Fahrrad, nur der Gedanke daran strengt mich schon an: rauf, runter, rauf, runter - nein Danke! Aber seit September gehen Bödi und ich morgens vor der Arbeit 75 Minuten Joggen (natürlich laufe ich noch nicht die ganze Strecke am Stück, aber ich arbeite daran) und das natürlich auch nur, wenn nicht gerade 1000000000 Meter hohe unüberwindbare Schneemassen die Wege versperren - aber ansonsten laufen wir bei jedem Wetter.


Und da ein pitschpatschernasser Briard nicht angenehm für meine Kollegen ist und ich gerne weiterhin meinen Hund mit ins Büro nehmen möchte, haben wir Bödi einen Regenmantel gekauft, damit wir vor der Arbeit Laufen gehen können - unabhängig, wie das Wetter so ist, deshalb: Vor-Dienstkleidung!


Bei diesem Modell, das unser Vorführhund auf diesen Bildern trägt, handelt es sich um den Hurtta Lifeguard Sturm Hoodie in neonorange. Ich habe den Mantel bei Hund unterwegs gekauft, die die gesamte Hurtta Lifeguard Kollektion anbieten, insgesamt 45 Teile: Westen für Hunde und Menschen, Gamaschen für Zwei- und Vierbeiner, Mäntel, Geschirre, Leinen etc.


Die Produktbeschreibung auf der Seite verspricht so einiges und was soll ich sagen, der Mantel hält, was er verspricht und ist auch für sehr aktive Hunde wunderbar geeignet. Egal ob Sprinter oder Langstreckenläufer, Weit- oder Hochspringer, Kletterziege oder Buddellator - der Mantel macht alles mit, verrutscht nicht und schränkt den Hund dabei dennoch nicht in seiner Bewegungsfreiheit ein. Die Reflektoren sind klasse und wegen der knalligen Farbe zieh ich den Mantel auch ab und an im Zwielicht bei trockenem Wetter an, einfach weil ich (und Autofahrer und Jäger) Bödi dann auch von weitem gut sehen können.


Bödi trägt als Briard-Rüde mit einem Schultermaß von ca. 68cm bei einem Gewicht von 38 kg die (größte) Größe 2XL.


Der Mantel ist nicht geeignet, um einen Hund warm zu halten, dafür ist das Material zu dünn (aber winddicht) und der Bauch wird nicht abgedeckt. Dafür sind ausgewiesene Wintermäntel besser geeignet.


Der Mantel allein reicht aber nun nicht, um den Hund auch bei Matschwetter einigermaßen trocken und sauber ins Büro zu befördern, daher gab es die Gamaschen noch oben drauf. Auch hier trägt Bödi mit XL die größte Größe und mit 60 € für 4 Stück ist das auch ein verhältnismäßig großes Loch in der Geldbörse. Und so begeistert, wie ich auch vom Mantel bin, die Gamaschen sind auch nach dem zweiten Test, den ich heute auf Grund Eurer Nachfragen noch extra durchgeführt habe, nicht zufriedenstellend. Wobei ich nicht sicher bin, ob es tatsächlich an den Gamaschen lag oder ab meinem Unvermögen, sie richtig anzubringen (Übrigens waren weder bei Mantel, noch bei Gamaschen eine Anzieh-Anleitung dabei!).


Die Gamaschen werden über die Pfoten gezogen (gar nicht so einfach, die über die Afterkrallen zu pfriemeln). Am unteren Bündchen lassen sich die Beinkleider mit Hilfe eines Druckknopfes noch 2 Mal verengen, das obere Bündchen wird durch einen Klettverschluss verengt. Und da könnte auch mein Fehler liegen: ich habe den Klettverschluss einfach möglichst eng gezogen. Als wir wieder zu Hause waren, habe ich beim Ausziehen aber noch Schlaufen bemerkt, es könnte also sein, dass man den Klettverschluss durch die Schlaufe zieht und dann zurück in die Gegenrichtung zu zieht und fest pappt. Jedenfalls funktioniert der Mantel auch so, hab ich wohl bei den Gamaschen übersehen. Kapiert man, was ich Erklär-Bär meine?


Das könnte noch der Joker sein, der die Gamschen zum Halten bringt, denn wenn nicht, kann ich nur dringendst vom Kauf abraten. Bei uns rutschen sie schon nach wenigen Metern runter, egal, wie fest man sie zurrt. Auch finde ich sie einfach zu kurz. An Bödis Vorderbeinen reichen sie bis eine große Handbreit unter die Brust. Bödis Hinterbeine sind so muskulös, da sind sie noch viel kürzer, weil man sie nicht hoch genug ziehen kann.


Mein Fazit lautet daher: Mantel Top - Gamaschen Flop.
Und für so Kognitiv-Blondinen wie mich, könnte Hurtta ruhig mal eine Anleitung beilegen, wie das Festzurren bei Mantel und Gamaschen nun zu funktionieren hat.




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