Samstag, 13. November 2010

Herr Bödefeld wandert im Bergischen Land: Rund um Kürten-Olpe

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Bei uns ist das Wanderfieber ausgebrochen. Dagegen helfen keine Pillen, sondern ausschließlich Schuhe schnüren und Rucksack packen.
Bei unserer 10km langen Wanderung rund um Kürten-Olpe haben wir uns an die Wegbeschreibung aus "Tippeltouren. Das Bergische Land" von Peter Squentz gehalten. Die Tippeltouren-Reihe enthält neben den Streckenbeschreibungen auch immer lustige und historische Anekdoten und Wissenswertes rund um die erwanderten Pfade und Orte.

Los geht's am Wanderparkplatz neben der neugotischen Kirche Sankt Margareta.



Ziemlich rasch verlassen wir Olpe Richtung Süden.




Bei der Überquerung des Olper Bachs haben die Zwei eine Unterhaltung, wer denn nun zuerst über die Brücke darf.


Herrchen hat sich durchgesetzt.


Herr Bödefeld vor der "Hermannsquelle", die 1973 von einem Nachbarn mit Hilfe einer Wünschelroute entdeckt wurde.


Bödi im Wiesental des Olper Bachs






Nicht immer ist uns ganz klar, wo der Weg denn nun lang geht. Dann kommt unser Pathfinder Bödi zum Einsatz. Wir verlassen uns da ganz auf seine Nase, damit hat er schon als Welpe Wege gefunden, wenn ich mich mit ihm im Wald verfranzt habe.


Auch auf dieser Route sind stabile, wasserdichte Schuhe Pflicht. Der Weg führt uns über längere Zeit durch steile Böschungen und sehr schlammige Waldpfade oder wie hier mitten durchs Gebüsch.


Das Bild kommt uns doch bekannt vor: ich allein gelassen in der Wildnis. Und da ich so mit dem Bloggen hinterherhänge, kann ich jetzt schon ankündigen: es wird auch nicht das letzte mal gewesen sein.


Breite, gut ausgebaute Wanderwege sind seltener, als ich dachte. Macht uns nichts aus, Hindernislauf ist ja auch für den Hund witziger.


Nach etlichen Kilometern, auf denen wir uns durch den Wald geschlagen haben, sind wir wieder auf einem Feldweg angekommen.




Bevor wir wieder nach Olpe zurückkehren, wandern wir über einen Höhenzug oberhalb von Petersberg und Offermannsberg, von wo aus man eine tolle 360° Rundumsicht hat. Weil ich aber so ein hübsches wolliges Model dabei hatte, gibt es keine Panoramabilder, sondern Bödi in der steifen Brise.

Wer Briards nur schick geschniegelt und gestriegelt von Ausstellungen kennt, sollte jetzt mal genau hingucken. Zumindest bei uns sieht der Briard nämlich meistens so aus: zottelig, nass und matschig dafür mit einem ziemlich zufriedenem Gesichtsausdruck.





Ich habe letztens noch mal gehört, wie jemand sagte, Bödi sähe seinem Opa Rüdiger so ähnlich. Jup, die Verwandschaft lässt sich nicht abstreiten :) Bödi sieht durch sein glattes Fell aber auch seinem Papa Cyro sehr ähnlich und als sein Fell noch kürzer war, hat er uns ganz oft an Mama Freya erinnert, wenn er so im Wind über die Felder lief.



Janz dr Oppa!


So, genug Photoshooting - ich hab kein Bock mehr.


Ich leg mich jetzt hier hin!


Komm Bödi, wir müssen da hinten über die Landstraße und dich deshalb anleinen!

Komm Du doch!


Na geht doch...


Heißt doch hier: Herr Bödefeld erzieht seine Menschen!


Ich hab die voll im Griff :)


Und mit dieser Aussicht auf den Golfplatz von Kürten verabschieden wir uns bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Wandern mit den Bödefelds.



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Kommentare:

  1. Ach wenn ich nicht immer kommentiere, ich lese IMMER!! :-) Ihr habt tolle Wanderberichte und tolle Fotos. Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich solchen Wegen folgen würde, die ich gar nciht sehen kann. Woher wisst ihr, das es richtig ist dort lang??? Also in meiner Heimat wäre mir das egal, da kann ich mich auch im Wald in etwas orientieren (bis dato hat es jedenfalls geklappt), aber in fremden Gegenden.... Naja, da würde mir wohl der Mut fehlen, denke ich.
    Ach ja, das Foto vom glücklichen, schmutzigen Bödi kommt mir sehr vertraut vor. Joy schaut auch täglich so aus - aber wie könnte man den Bach verbieten, wenn der Hund so ausgelassen und glücklich drin rumspringt?! Nein, das will ich gar nicht - lass doch den Sand im Haus, saugen wir eben einmal öfter ;-)
    LG Siggi

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  2. Liebe Siggi,
    mach Dir mal keinen Stress, was soll man auch groß dazu schreiben, wenn wir drei durch die Gegend laufen :)
    Wenn ich so viel kommentieren würde, wie ich gerne möchte = in allen Hundeblogs in meinem Feed-Reader, dann würde ich den ganzen Tag nichts anderes machen.
    Auf unseren Wanderungen sind wir ja nicht total orientierungslos. Zum einen hat man ja die Wegzeichen an den Bäumen, die Wegbeschreibung aus dem Wanderführer, der auch eine Karte enthält und zur Not weiß man ja auch an Hand der Karte in welche Himmelsrichtung man ungefähr will.
    Schlampige Wegbeschreibungen sind allerdings ziemlich ärgerlich und önnen schon mal zu Wutausbrüchen bei Bödis Herrchen führen :)
    LG Desiree

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