Dienstag, 16. November 2010

Herr Bödefeld wandert im Bergischen Land: Rund um Herrenstrunden

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Die nächste Tippeltour führte uns in den Rheinisch-Bergischen Kreis nach Herrenstrunden. Wieder liegt der Wanderparkplatz neben einer Kirche. Kirchen und Wanderparkplätze gehören scheinbar irgendwie zusammen :)


Von der Pfarrkirche St. Johann Baptist machen wir, bevor es losgeht, einen Schlenker zur Quelle der Strunde. Und wer nun wissen will, was die Strunde zu tun hat mit einem Müller, der Kühe verprügelt und Zwergen, die den Aufstand proben, der sollte in die Tippeltouren - das Bergische Land reinschauen.



Die Malteser-Komturei in Herrenstrunden




Hinauf nach Trotzenburg: Bödi war sehr enttäuscht, dass er nicht zum Sausen auf die Wiese durfte...fängt ja schon blöd an...


Darf ich wirklich nicht?
Nein!



Oben in Spitze angekommen, müssen wir für 200 Meter an einer stark befahrenen Landstraße vorbei, an der Stelle muss man wirklich aufpassen, dass man nicht von den Rasern über den Haufen gemäht wird.



Aber es lohnt sich!




Hier wartet Bödi auf das Ok zum losflitzen


Rennen, rennen, rennen ist DAS WICHTIGSTE überhaupt im Leben. Ich weiß gar nicht, warum es immer heißt, Traben wäre die natürliche Gangart des Hundes - das hat noch nie jemand unserem Mausekeks erzählt: er bevorzugt den gestreckten Galopp. Am liebsten immer und überall. Das hat auch dazu geführt, dass ich jetzt Zeit habe, um über unsere Wanderungen zu bloggen. Bödi ist im gestreckten Galopp in mich reingebrettert...38 Kilogramm, die derart beschleunigt auf mich treffen - ich dachte es zerschmettert mir die Kniescheibe. Ist aber noch mal gut gegangen. Fangen spielen sollte man lieber kleinen Kindern überlassen.. :)

Wenn es ums Flitzen geht, hört dieser Hund übrigens auf einmal ausgezeichnet. Was der dann auf einmal alles kann! Die Erlaubnis zum Toben ist als Belohnung für gutes Benehmen mit keinem Leckerchen der Welt aufzuwiegen.


und phew...






Das obligatorische Bild







Die Gänseschar von Gut Schiff. Ihr seid doch mittlerweile alle als Martinsgans in der Röhre gelandet, höhö.


Von Gut Schiff aus wandern wir dem Strunder Bach entlang durch einen Auwald - ein echter "Grüß-Gott-weg": hier ist am Wochenende richtig viel los, man trifft unheimlich viele Familien und andere Hundebesitzer.






Herr Bödefeld im Paradies.


Vom Rest der Wanderung gibt es keine Bilder mehr. Es ist auch nicht bildlich dokumentiert worden, wie ich aussah, nachdem ich mich zu nah an Bödi heran gewagt habe, während er im Wasser geplanscht hat. Pitschpatsch nass bin ich geworden- und das im Oktober.
Übrigens habe ich letztens im Fernsehen in einer Zoosendung gesehen, wie Tapire abgehen, wenn sie geduscht werden. meint man gar nicht, dass die doch noch so viel Temperament in sich tragen. Wenigstens ist Bödi nicht der einzige, der dieses Gremlin-Gen in sich trägt!



Die 11km lange Wanderung ist wirklich wunder-wunderbar und sehr zur Nachahmung empfohlen!

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Kommentare:

  1. Hallo Herr Bödefeld, das sind wirklich wieder "nichtsattdransehen Bilder" - oder wie kann ich "schön" noch mehr aufhübschen? Bist sicher im früheren Leben Formel 1 Rennfahrer gewesen - oder?
    Wuff und LG
    Aiko, der das Bergischen Land liiiiiiiiiiebt.

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  2. Lieber Aiko,
    ja das Bergische Land ist wahrlich nicht die schlechteste Gegend um dort zu leben. Zu komisch, dass wir erst einen Hund gebraucht haben, um das Bergische zu erkunden. Aber das holen wir jetzt alles nach und die armen Blogleser müssen da mit durch (oder auch nicht) :))
    LG Desiree & Bödi

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